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Skizze Campus Bildung
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Inhalte der Workshops

Workshop I: „Qualität in der frühkindlichen Bildung“

Referentin: Prof. Dr. Edita Jung (Hochschule Emden/Leer)

Ergebnisse der Bildungsforschung belegen es: Schon in den ersten Lebensjahren werden bei Kindern die Grundlagen für späteres erfolgreiches Lernen und damit für gute Entwicklungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen gelegt. Durch Sprach- und Wissensvermittlung, verschiedene Angebote von Musik-, Kunst- und Bewegungserziehung sowie eine qualitativ hochwertige Betreuung können individuelle Fähigkeiten gefördert werden und besonderer Förderbedarf wird frühzeitig erkannt.

Der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen im Landkreis Leer schreitet voran. Im ersten Schritt wird hierbei der Fokus auf einen quantitativen Ausbau gelegt, um die Nachfrage abzudecken. In einem weiteren Schritt erscheint es sinnvoll, die Qualität der Bildung in den Einrichtungen weiter zu optimieren.

Workshop II: „Übergang Kita – Grundschule“

Referentin: Gudrun Stüber (Bildungsregion Ostfriesland)

Die Kooperation zwischen der Bildungsregion Ostfriesland und dem Bildungsbüro Landkreis Leer findet auch in der Praxis Anwendung. Ziel des Programms „Bildung integriert“ ist es u.a. Bildungsübergänge datenbasiert zu gestalten. Die Bildungsregion Ostfriesland ist schon seit einigen Jahren im Verbund mit verschiedenen Akteuren darauf ausgerichtet, das Thema „Bildungsübergänge“ in Ostfriesland weiter voranzubringen. Im Bereich der Lern- und Lebensphasen ist der frühkindliche Bereich ein entscheidender, um bildungsrelevante Grundlagen in verschiedenen Bereichen (Motorik, Sprache etc.) zu schaffen. Angesichts des Ausbaus der Kinderbetreuung, der Einrichtung von Ganztagsschulen und Programmen zur ganztägigen Betreuung von Kindern, kommt dem Übergang zwischen den Einrichtungen und der Infrastruktur eine bedeutende Rolle zu.

Workshop III: „Weiterbildung & Personalentwicklung als Herausforderung des modernen Personalmanagements“

Referentin: Martina Zilian (Lehrbeauftragte Hochschule Emden/Leer)

Zur Sicherung von Fachkräften bedarf es einer gut aufeinander abgestimmten Personalpolitik. Dies schließt ausbildende Betriebe, Wirtschaftsakteure, aber auch Arbeitgeber im Allgemeinen mit ein. Die lebenslange Qualifizierung und Weiterbildung beschäftigt viele Arbeitnehmer, da sie einen Großteil der Lebensspanne ausmacht. Durch gezielte und nachhaltige Förderung von Personal kann einer hohen Fluktuation entgegengewirkt und Bedarf und Angebot gezielt aufeinander abstimmt werden. Auch das Thema „Beschäftigungsquote von Frauen“ findet hier Relevanz. Die Beschäftigungsquote von Frauen im Landkreis Leer hat sich positiv entwickelt, gehört aber weiterhin zu den 10 niedrigsten auf Bundesebene (Stand 2015). Langfristiges Ziel sollte es sein, eine ausgewogene Work-Life-Balance anzubieten, die es Arbeitnehmern und Arbeitgebern ermöglicht, ihre Interessen zielgerichtet über ihre Lebensspanne hinweg zu verfolgen. Dies schließt auch verschiedene Arbeitszeitmodelle mit ein. Die aktuellen Anforderungen von Personalentwicklung im Zuge der Digitalisierung spielen hierbei zukunftsweisend eine Rolle.

Workshop IV: „Bildungsdiagnose: ausgewählte Daten aus dem Bildungsmonitoring“

Referent: Joachim Spekker (Bildungsmonitoring Bildungsbüro Landkreis Leer)

„Wer steuern will, muss auch wissen wohin.“

Grundlage für ein funktionierendes kommunales Bildungsmanagement ist eine gute Datenlage. Im Best-Practice-Vergleich der projektbegleitenden Transferagentur Niedersachsen und auch der Transferagenturen bundesweit stechen die Landkreise und Städte hervor, die zur Erstellung von Bildungsdiagnosen das IT-Instrumentarium (z.B. Osnabrück) einsetzen.

Das IT-Instrumentarium wird im Zusammenspiel mit der Kreiskarte des Landkreises Leer bildungsrelevante Daten, die durch das Bildungsmonitoring zusammengestellt werden, auch dem Bürger zur Verfügung stellen. So wird für mehr Transparenz gesorgt. Des Weiteren kann das IT-Instrumentarium Ad-hoc-Analysen erstellen, die auf Anfrage als Grundlage für die weitere Planung dienen können.

Workshop V: „Vernetzung als Schlüssel zur Gestaltung der Bildungslandschaft – digitaler Bildungsfahrplan“

Referentin: Clara Maria Kecskeméthy (Leitung Wegweiser Bildung, Volkshochschule Freiburg e.V.)

Im Best-Practice-Vergleich der projektbegleitenden Transferagentur Niedersachsen und auch der Transferagenturen bundesweit stechen u.a. die Landkreise und Städte hervor, die einen digitalen Bildungsfahrplan (z.B. Trier und Freiburg) besitzen.

Die Freiburger Lupe ist ein graphisch gestaltetes und programmiertes Produkt, das wie ein Linienfahrplan die Bildungswege in Freiburg darstellt. Die interaktive Anwendung dient als Navigationssystem für die eigene Bildungsbiografie und zeigt übersichtlich Einstiegs-, Umstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in jeder Alters- und Lebensphase.

Dabei sind drei Ebenen abrufbar. Auf der ersten Ebene findet sich eine Gesamtschau aller Freiburger Bildungswege von der Geburt bis hin zur nachberuflichen Phase. In einer zweiten und dritten Ebene können einzelne Phasen wie durch eine Lupe „herangezoomt“ und im Detail betrachtet werden, sowohl graphisch als auch durch ergänzende Textbausteine.

Die Freiburger Lupe richtet sich an Menschen in bildungsbiografischen Übergangssituationen, MultiplikatorInnen in z.B. Kitas, Schulen und Beratungsinstitutionen und an EntscheidungsträgerInnen im kommunalen Bildungsmanagement. Sie bedient über diesen konzeptionellen Aufbau den Bedarf an Transparenz und Informationen über die Freiburger Bildungswege und an verstärkter Kooperation zwischen den beteiligten AkteurInnen – für mehr Bildungsgerechtigkeit und erfolgreiches Lernen im Lebenslauf.

Workshop VI: „Inklusive Beschulung“

Referenten: Hartwig Poyda (Schulleiter der Förderschule Lernen am Extumer Weg, Aurich) und Inka Janssen-Wessels (Förderschullehrerin an der GS Wiesens, Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums für Lehrerfortbildung)

Das Thema „Inklusion“ beschäftigt derzeit nicht nur Politik und Medien, sondern vor allen Dingen die Schullandschaft, Lehrer, Fachkräfte und auch Eltern. Angesichts von steigenden Zahlen inklusiv beschulter Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Leer soll dieses Thema von einer Referentin aus der Praxis näher mit interessierten Teilnehmern beleuchtet werden.

Kontakt

Amt für Bildung und Kultur
Bildungsbüro - Bildungsmanagement (Projektleitung)
Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße 15
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 9994-2107
E-Mail oder Kontaktformular
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Bildungsbüro - Bildungsmonitoring
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