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Aktuelles aus dem Gesundheitsamt Leer

Grippeimpfung 2016

Umgangssprachlich werden Erkältungen oft auch als Grippe bezeichnet. Das ist aber falsch. Obwohl sich die Krankheitsmerkmale durchaus ähneln, handelt es sich um höchst unterschiedliche Erkrankungen.

Was ist eine Grippe? Eine Grippe wird nicht von Erkältungsviren, sondern von sogenannten Influenza-Viren verursacht! Weltweit gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Influenza-Viren. Sie werden nach Typen (A, B, C) unterschieden. Am häufigsten und am gefährlichsten ist das Influenza-Virus Typ A. Er ist auf der ganzen Welt verbreitet. Dieser Typ-A-Virus verändert sich permanent. Das macht es auch besonders schwierig, einer Infektion vorzubeugen.

Wie können Sie nun erkennen, ob Sie sich eine Erkältung eingefangen haben oder tatsächlich an einer Grippe erkrankt sind? Es gibt einige deutliche Erkennungsmerkmale für eine Influenza-Erkrankung:

Typisch ist zum Beispiel, dass eine Grippe sehr plötzlich beginnt, während eine Erkältungskrankheit schleichend anfängt und sich oft über Tage ankündigt.

Dazu kommt bei einer Grippe oft ein schweres Krankheitsgefühl mit hohem Fieber, Kopf-, Hals und Gliederschmerzen. Bis man wieder auf den Beinen ist, dauert es meist deutlich länger als bei einer einfachen Erkältung.

Leider muss man sich jedes Jahr erneut impfen lassen. Denn die Viren treten in jedem Jahr mit einer neuen Variante auf. Die Abwehrstoffe, die der Körper nach einer Impfung oder Erkrankung im vergangenen Jahr gebildet hat, helfen schon bald nicht mehr. Die genaue Zusammensetzung des aktuellen Impfstoffes wird jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt.

 

Wer sollte sich wann impfen lassen?

Wer sich in jedem Fall impfen lassen sollte, das sind ältere Menschen über 60, Menschen mit chronischen Krankheiten, zum Beispiel Herz- oder Lungenkrankheiten oder Diabetes, dann auch Schwangere und alle Menschen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko, also zum Beispiel medizinisches Personal, Busfahrer, Erzieherinnen.

Frühzeitiges Impfen ist sinnvoll, da es ungefähr zwei Wochen dauert, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Allerdings: Vor Erkältungen schützen die Impfungen nicht!

Patientenmobil - Erstes Projekt in der Gesundheitsregion Landkreis Leer genehmigt!

In einem Modellprojekt wollen ab 1. Oktober 2016 die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Bezirksstelle Aurich, und der Landkreis Leer einen „Patientenbus“ einsetzen, um mobilitätseingeschränkte Patienten aus den Gemeinden Jemgum, Bunde, Westoverledingen, Rhauderfehn, Ostrhauderfehn und der Stadt Weener nach Leer zu bringen, wenn sie einen Arzt in der Stadt Leer erreichen wollen. Damit reagieren die Projektpartner auf absehbare Herausforderungen in der medizinischen Versorgung. „Die Gesundheitsregion bietet den Rahmen, um gemeinsam mit verschiedenen Akteuren neue Ideen zur Gesundheitsversorgung zu entwickeln und auszuprobieren, so der Leeraner Landrat Bernhard Bramlage. Mehr dazu

Kleine Galerie im Gesundheitsamt

"FARBTUPFER"

In der aktuellen Ausstellung der "Kleinen Galerie im Gesundheitsamt" sind Bilder der Kunst AG "FARBTUPFER", der Werkstätten nördliches Emsland und der Kunstgruppe der Lebenshilfe Leer zu sehen.

Kunst AG FARBTUPFER

Die Kunstgruppe "FARBTUPFER"der Caritas-Werkstätten nördliches Emsland aus Papenburg und die Kunstgruppe im Atelierhaus der Lebenshilfe Leer, präsentieren in der "Kleinen Galerie im Gesundheitsamt" ihre Werke. Gezeigt werden 30 farbenfrohe Bilder, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Beide Einrichtungen bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit der kreativen Entfaltung. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, wovon sich die Besucher des Gesundheitsamtes überzeugen können. Wem ein Bild besonders gut gefällt, kann es vielleicht erwerben, denn einige Bilder stehen zum Verkauf.

Die Ausstellung ist bis zu den Sommerferien in den Fluren des Gesundheitsamtes zu sehen.

Kontakt

Jahnstraße 4
26789 Leer (Ostfriesland)
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Fax: 0491 926-1140
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