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Ehemalige Jüdische Schule Leer
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Aktuelle Veranstaltungen

Einladung Vortrag am 16. März um 19.30 Uhr

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland
e. V. lädt Interessierte am 16. März um 19.30 Uhr in die Ehemalige Jüdische Schule zum Vortrag

„Wir und Ihr – oder Wir? Zusammenleben oder Abgrenzung. Zugänge aus der deutsch-jüdischen Geschichtsschreibung und der Soziologie“

ein.Dr. Juliane Irma Mihan, Wissenschaftliche Leiterin der Begegnungsstätte, wird den Vortrag halten.
 

Buchpräsentation „Die Haggadah, die aus Ostfriesland kommt"
17. März - 14 Uhr



Wanderausstellung: „Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland“ - 8. Dezember bis 30. März 2017

Vom 8. Dezember bis 30. März 2017 ist in der Ehemaligen Jüdischen Schule in Leer die Wanderausstellung „Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland“ zu sehen. Geöffnet ist die Gedenk- und Begegnungsstätte donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

In vielen Orten des Emslandes stößt man auf Spuren vergangenen jüdischen Lebens: verwilderte Friedhöfe, meist am Ortsrand gelegen, halb verwitterte Grabsteine mit hebräischen Schriftzeichen und Symbole aus der jüdischen Religion. Im Projekt „Auf den Spuren jüdischen Lebens“ begab sich die Emsländische Landschaft auf die Suche nach diesen Spuren und entdeckte Friedhöfe, Gedenktafeln, Mahnmale und Stolpersteine, die Geschichten über das jüdische Leben im Emsland erzählen. Darüber hinaus stieß sie auf Personen und Schicksale, die mit dem jüdischen Leben verbunden sind.

Die Ergebnisse dieser Spurensuche wurden in einer Broschüre und Wanderausstellung zusammengefasst. Sie informieren über die Geschichte der Juden im Emsland sowie über heutige Gedenkorte und sichtbare Spuren in den Gemeinden Freren, Lengerich, Haren, Lathen, Haselünne, Herzlake, Lingen, Meppen, Papenburg, Aschendorf, Sögel und Werlte. Zahlreiche Fotos der Meppener Fotogruppe „Objektiv“ dokumentieren die noch sichtbaren Spuren.

Das Projekt „Auf den Spuren jüdischen Lebens“ trägt dazu bei, das reiche Erbe jüdischer Kultur und Religion ins Bewusstsein zu rücken und seine Bedeutung für die emsländische Geschichte hervorzuheben.



Pessach-Haggada und Esther-Megillah

Interessierte haben seit Anfang November 2016 die Möglichkeit, in der Ehemaligen Jüdischen Schule zwei Exponate aus der Judaicasammlung des Hauses besichtigen. Es handelt sich um die Pessach-Haggada und die Esther-Megillah.

Die Pessach-Haggada erzählt die Geschichte der Befreiung und des Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten. Die ausgestellte Haggada zeigt Nachbildungen illustrierter mittelalterlicher Handschriften aus der Sammlung der British Library in London. Die Kommentare von Rabbiner Michael Shire der ins Deutsche übersetzten Texte ermöglichen auch nichtjüdischen Leserinnen und Lesern einen tiefen Einblick in die für das Judentum so wichtige Erzählung.

Bei der Esther-Megillah handelt es sich um die Nachbildung einer in deutscher Sprache handgeschriebenen und illustrierten Megillah aus dem Jahr 1746 aus der Gottfried Wilhelm Leibnitz Bibliothek zu Hannover. Die Esther-Megillah erzählt die Geschichte der Königin Esther, die ihr Volk vor dem Untergang rettete.

Jeden Donnerstag werden die Pessach-Haggada und die Esther-Megillah umgeblättert bzw. weitergerollt und können so in Fortsetzung gelesen werden. Der Eintritt ist frei.

Kontakt

Ubbo-Emmius-Straße 12
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 99920832
Fax: 0491 99920834
E-Mail oder Kontaktformular
Amt für Bildung und Kultur
Wissenschaftliche Leiterin Ehemalige Jüdische Schule
Ubbo-Emmius-Straße 12
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Postanschrift:
Landkreis Leer
Ehemalige Jüdische Schule
Kulturamt
Bergmannstraße 37
26789 Leer

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Führungen nach Vereinbarung möglich. 

Eintritt und Führungen sind kostenfrei.