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Ehemalige Jüdische Schule Leer
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Aktuelle Veranstaltungen

Jüdisches Leben in Weener: Fundstücke und Zeugnisse
22. Mai bis 30. September

Vom 22. Mai bis 30. September zeigt die Ehemalige Jüdische Schule die neue Sonderausstellung „Jüdisches Leben in Weener: Fundstücke und Zeugnisse“.

Zur Sonderausstellung:

Die Sonderausstellung präsentiert in einem Mosaik Zeugnisse jüdischen Lebens in Weener aus dem Nachlass von Fritz Wessels, der gemeinsam mit dem Arbeitskreis "50. Jahrestag Synagogenbrand Weener" die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte vorangetrieben hat.

Neben Biografien wird die Geschichte der Synagogengemeinde und der jüdischen Schule anhand von Alltags- und Sakralgegenständen nacherzählt. Als besonderer Ritualgegenstand wird die Thorarolle der einstigen Synagogengemeinde Sögel als Leihgabe der Jüdischen Gemeinde Osnabrück präsentiert. Die Synagogengemeinden von Weener und Sögel gehörten gemeinsamen dem Emder Landrabbinatsbezirk an.


„Alle Baulichkeiten sind in gutem Zustand, die Synagoge [ist] im Innern würdig ausgeschmückt. Die Bruderschaft und die anderen Wohltätigkeitsvereine entfalten segensreiche Tätigkeit."
Ausschnitt aus dem Revisionsbericht des Landesrabbiners Dr. Jona Hermann Löb zur Synagogengemeinde Weener an den Regierungspräsidenten in Aurich aus dem Jahr 1909. (NLA Au Rep. 16/2 Nr. 1602)

>Bildergalerie Ausstellungseröffnung 


Lernabend „Aus dem Leben einer jüdischen Gemeinde“
Montag, 20. Juni 2016, 18 Uhr

Zu einem Lernabend mit Vortrag zum Thema „Aus dem Leben einer jüdischen Gemeinde“ mit Klaus Teschemacher lädt die Ehemalige Jüdische Schule Leer in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland e.V. herzlich ein.

Klaus Teschemacher – mit jüdischen Namen Mosche Ben Gideon – ist in Berlin geboren und überlebte den Nationalsozialismus mit seiner Mutter im Exil in Dänemark. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Australien, Frankreich, USA, England und Indien kehrte er 1964 wieder nach Deutschland zurück. Gemeinsam mit seiner Frau Ute Teschemacher sel. A. gründete er 1995 die Jüdische Gemeinde in Emmendingen im Südwesten Baden-Württembergs.

Lernabend mit Klaus Teschemacher_20.6.

 

 

 

 

 

In seinem Vortrag berichtet er über seine Erfahrungen als Vorsitzender der Gemeinde sowie die Konflikte, die die neugegründete Gemeinde auf der Suche nach ihrer Identität bewältigen musste. Neben dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch. Den Lernabend rundet ein kleiner Falafel-Snack ab.


Ferienprogramm
Schalom und Meschugge: Hier wird von rechts nach links geschrieben

Freitag, 24.06.2016, 10 bis 11.30 Uhr

In einer Führung durch die Ehemalige Jüdische Schule lernen wir das hebräische Alphabet kennen, schreiben unseren Vornamen auf einen Button und verzieren diesen. Anschließend suchen wir bei einer Schnitzeljagd nach weiteren Buchstaben, die sich im Haus verstecken.

Für Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren

Anmeldung erforderlich im Ferienprogramm der Stadt Leer; Informationen unter Tel 0491 96067520

www.leer.ferienprogramm-online.de

Kontakt

Ubbo-Emmius-Straße 12
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 999208-32
Fax: 0491 999208-34
E-Mail oder Kontaktformular
Leiterin Ehemalige Jüdische Schule


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Kontakt

Postanschrift:
Landkreis Leer
Ehemalige Jüdische Schule
Kulturamt
Bergmannstraße 37
26789 Leer

Öffnungszeiten

In den Sommerferien von donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Vom 14. bis 17. Juli wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Führungen nach Vereinbarung möglich. 

Eintritt und Führungen sind kostenfrei.

Aktuelles Kulturprogramm

Kulturprogramm 1. Halbjahr 2016 Titelbild