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Kunsthaus Leer
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Kinderbildnisse
15. Juni bis 27. Juli 2014 im Böke-Museum

Hinricus Bicker-Riepe, Karl-Ludwig Böke, Julian Klein von Diepold, Karl Dönselmann im Sande, Bernhard Grotzeck, Siegfried Kunstreich, Heinz Johann Otto Pahling, Anna-Liese Langeheine, Nicole Montagne, Marieke Sleutel

Mehr als 40 Werke

Mit mehr als 40 Werken aus dem Kunsthaus Leer sowie dem Böke-Museum widmete sich die Ausstellung dem Bildnis des Kindes in der Malerei, der Graphik und der Plastik. Gezeigt wurden überwiegend einfühlsame Einzeldarstellungen eigener wie fremder Kinder, aber auch erzählerische Szenen, die Einblicke in die noch junge Erlebniswelt gewähren.

In der Kunstgeschichte noch nicht alt

Das Thema des Kinderbildnisses ist in der Kunstgeschichte noch nicht allzu alt. Die Vorstellung, Kinder seien im Bildnis zu würdigende Individuen mit eigener Persönlichkeit und eigenen Verhaltensweisen, existierte jenseits religiöser und repräsentativer Darstellungen vor dem 18. Jahrhundert nicht.

Erst ab der 2. Jahrhunderthälfte und im Zuge der Aufklärung entstanden unbeschwertere Porträts und Werke, die Kinder spielend in der freien Natur, im Kinderzimmer oder gemeinsam mit ihnen liebevoll zugewandten Eltern zeigten.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert traten Bildnisse sozial benachteiligter Kinder hinzu, wodurch der Blick auch für das gefährdete Kind geschärfte wurde, das im 20. Jahrhundert zu einem weiteren Thema werden sollte.

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Neue Straße 33
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 9922555
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Öffnungszeiten
Täglich außer montags und freitags von 15 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 2 Euro
ermäßigt 1 Euro

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