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Bisambekämpfung
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Bisambekämpfung

Die Bisamratte (Ondatra zibethicus) ist ein Nagetier und gehört zur Familie der Wühlmäuse. Ursprünglich aus den Feuchtgebieten Nordamerikas stammend, verbreitete sich der Bisam über große Teile der Welt. Auch Niedersachsen hat er als seinen Lebensraum erschlossen.

Gefährliche Schäden

Wegen ihrer Lebensweise und ihrer selbst gegrabenen Höhlen richtet der Bisam nachhaltige und gefährliche Schäden an Ufern, Deichen, Dämmen und anderen wasserwirtschaftlichen Einrichtungen an. Es entstehen Uferabbrüche und -einbrüche, Böschungsrutschen, Unterspülungen, Einbrüche gewässernaher Straßen und Deichaushöhlungen.

Folge sind hohe zusätzliche Kosten für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten. Ebenso bereiten die von der Bisamratte verursachten Fraßschäden Schwierigkeiten.

Seit der Erstbesiedlung Niedersachsens wird dem Bisam nachgestellt. Ziel ist es, durch Regulierung der Befallszahlen die durch den Bisam entstehenden Schäden vorzubeugen.

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 14.487 Bisame durch Privatfänger erlegt.

Bisamfangprämie

Der Landkreis Leer beteiligt sich an der Zahlung der Bisamfangprämie mit 2,00 pro Bisam. Hierzu zahlt er die ganze Prämie in Höhe von 4,00 pro Bisam an die beauftragten sachkundigen Privatfänger aus und erhält eine anteilige Erstattung durch die Wasserverbände.

Kontakt

Amt für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Beschäftigung
Friesenstraße 26
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 926-1263
Fax: 0491 926-91263
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