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Klimaschutz
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Immer mehr Strom aus Sonne

Der Landkreis Leer hat seine Energiebilanz vom Climate Center North (CCN) aus Aurich fortschreiben lassen. Das CCN ermittelte für das vergangene Jahr einen Verbrauch von 775 Gigawattstunden (GWh) Strom und 2.040 GWh Erdgas für das Kreisgebiet Leer. Die Einspeisemenge der erneuerbaren Energien ist gegenüber den Vorjahren auf 248 GWh  leicht gesunken, was laut CNN auf ein schlechtes Windjahr zurückzuführen sei.  

„Der Landkreis Leer ist mittlerweile in der Lage, ein Drittel seines Stromverbrauchs regenerativ zu erzeugen. Die erneuerbaren Energien haben ihren Anteil an der Stromerzeugung weiter festigen können“, so Landrat Bernhard Bramlage. 

Damit hat der Landkreis Leer die bundes- und europaweiten Ziele mehr als erreicht, so Klimaschutzbeauftragte Heike Kaufmann-Semmler. Die EU-Richtlinie gibt als Maßgabe einen Anteil der erneuerbaren Energien von 20 Prozent bis 2020 vor. Nach der Reaktorkatastrophe in Fokushima gibt das Energiekonzept des Bundes das Ziel vor, den Anteil an der Stromerzeugung aus regenerativen Energien bis 2020 auf 35 Prozent zu steigern.    

Besonders bemerkenswert sind im Kreisgebiet Leer die Steigerungen bei der Produktion erneuerbarer Energien aus Biomasse und Photovoltaik. Verglichen mit 2007 sind die Energieerträge aus Biomasse um 278 Prozent und die aus Photovoltaik um 657 Prozent gestiegen.

Neben der Energiebilanz ist ein sogenannter CO2-Fußabdruck, auch CO2-Bilanz genannt, in Arbeit. Der Fußabdruck ist ein Maß für den Gesamtbetrag von Kohlendioxid-Emissionen.

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