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Kriegsopferfürsorge

Die Kriegsopferfürsorge hat zur Aufgabe, sich der durch Kriegseinwirkung Geschädigten und deren Familienangehörigen bzw. deren Hinterbliebenen anzunehmen. Die Folgen der Schädigung oder der Verlust des Ehegatten, Elternteils oder Kindes sollen angemessen ausgeglichen oder gemildert werden.

Anspruch auf Leistungen der Kriegsopferfürsorge hat, wer durch eine militärische oder militärähnliche Dienstverrichtung einen Schaden davongetragen hat. Dies kann z.B. während der eigenen Dienstausübung oder durch Fremdeinwirkung, während der Kriegsgefangenschaft oder durch unmittelbare Kriegseinwirkung bei einer zivilen Person geschehen sein.

Rechtsgrundlage ist das Bundesversorgungsgesetz (BVG). Ob die Voraussetzungen für entsprechende Leistungen vorliegen, entscheiden die Versorgungsämter. Weiterhin können sich Ansprüche ergeben, aus dem Häftlingsgesetz (HHG), dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG) und dem Opferentschädigungsgesetz (OEG).

Zu den Leistungen gehören:

ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt
Hilfe zur Pflege
Erholungshilfe
Wohnungshilfe
Hilfe zur Beschaffung und Unterhaltung eines Fahrzeuges
Haushaltshilfen
Krankenhilfe

Bitte lassen Sie sich durch unsere Mitarbeiter/innen beraten.