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Ehemalige Jüdische Schule Leer
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Aktuelle Veranstaltungen

„Ein Leben in Schubladen gesteckt – Die Ausstellung in der Kommode“

Sonntag, 26. Mai, 12 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule

Am Sonntag, den 26. Mai um 12 Uhr lädt die Ehemalige Jüdische Schule Leer herzlich zur Eröffnung der Projektausstellung „Ein Leben in Schubladen gesteckt – Die Ausstellung in der Kommode“ in die Ubbo-Emmius-Straße 12 ein.

Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch von Chanyang Park und Stefan Pleister umrahmt. Alle sind herzlich willkommen.
Die Projektausstellung, die vom 26. Mai bis 31. August 2019 gezeigt wird, wurde im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur von Marieke Lenger, das sie im Stadtarchiv Leer und in der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer absolviert, konzipiert.

Bei der Ausstellung, die auf Schubladen zweier Kommoden aufgeteilt ist, steht die Biografie von Henriette Zilversmit im Fokus. Aber auch Aspekte, wie das Leben ihrer Söhne während und nach dem Holocaust, werden thematisiert. Henriette Zilversmit, geboren am 15.02.1902 in Würm im Kreis Aachen, Sängerin am Neuen Theater in Leipzig, Mutter und Ehefrau, jüdische Leeranerin und Opfer des Holocausts.


Vortrag von Dr. Peter Hein „Untergetaucht. Das Schicksal einer jüdischen Familie in den besetzten Niederlanden“

Donnerstag, 23. Mai, 19 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule

Auf Einladung der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e.V. referiert Dr. Peter Hein über seine Familienbiografie, die das Untertauchen der Eltern an wechselnden Orten und die damit verbundenen Schwierigkeiten und Bedrängnisse thematisiert.

Der in den Niederlanden beheimatete Referent hatte mütterlicherseits Wurzeln in Weener. Zu seinen Verwandten zählte Familie de Jonge, die in der Norderstraße 79 ein Manufakturwarengeschäft besaß.

Alle sind herzlich eingeladen.


Modell der Synagoge zu besichtigen
17. März bis 19. Mai

Synagoge an der Heisfelder Straße, 1937
© CAHJP_Jerusalem 

In der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer ist vom 17. März bis 19. Mai  ein Modell der Synagoge der Heisfelder Straße zu besichtigen. Auf Initiative von Johann Janssen wurde dieses Modell nach den überlieferten Architektenzeichnungen durch die Holzwerkstatt der Lebenshilfe Leer gefertigt und von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Ostfriesland finanziert.

Es veranschaulicht die Dimensionen des Sakralbaus mit samt seiner Kuppel, dem Davidstern, den beiden Bundestafeln an der Außenfassade und dem Eingangsportal. Von 1885 bis zur Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 prägte diese Synagoge das Leeraner Stadtbild.

In der Dauerausstellung des Hauses wird des Weiteren eine Fotografie der Außenansicht der Synagoge von 1937 gezeigt und Fliesen, die der Mikwe - dem religiösen Tauchbad - zugeordnet werden können. Noch bis Ende April 2019 ist ein Interviewzusammenschnitt von Yechiel Hirschberg zu sehen, der schildert wie er die Pogromnacht in Leer erlebte.


Einen Rückblick über vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier!

Kontakt

Leiterin Ehemalige Jüdische Schule
Ubbo-Emmius-Straße 12
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 99920832
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Postanschrift

Landkreis Leer
Amt für Bildung und Kultur
Ehemalige Jüdische Schule
Bergmannstraße 37
26789 Leer

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Führungen nach Vereinbarung möglich. 

Eintritt und Führungen sind kostenfrei.

"Jüdisches Leben im grenznahen Raum"

Ehemalige Jüdische Schule
Forschungsprojekt »Jüdisches Leben im grenznahen Raum«
Ubbo-Emmius-Straße 12
26789 Leer (Ostfriesland)
Adresse über Google Maps »

Telefon: 0491 99920834
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Das aktuelle Factsheet zum Projekt der Ehemaligen Jüdischen Schule «Jüdisches Leben im grenznahen Raum« gibt es hier zum Herunterladen als PDF:

Factsheet April 2019

Factsheet Mai 2018