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Naturschutz

Naturschutz: Mitarbeiter am 28. und 29. November nur eingeschränkt erreichbar

Aufgrund einer internen Fortbildung sind die Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde am 28. und 29. November nur sehr eingeschränkt erreichbar. Am 30. November sind die Mitarbeiter wieder wie gewohnt zu erreichen.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen, Formulare und Tipps aus dem Naturschutzbereich des Landkreises Leer. Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne an uns wenden.

Stadt Leer

Marion Foget

Rheiderland

Maria Bunger

Westoverledingen

Uwe Koenen

Rhauderfehn/Ostrhauderfehn

Ronald Sanders

Moormerland/Uplengen

Elisabeth Blömer

Jümme/Hesel

Detlef Kolthoff

Borkum

Thomas Imsande

Der Landkreis Leer zeichnet sich durch eine vielgestaltige Kultur- und Naturlandschaft mit einer zum Teil reichen Flora und Fauna aus. Diese bildet eine wesentliche Grundlage für den Naturschutz, den sanften landschaftsgebundenen Tourismus wie auch für das Landschaftsbild. Der Landkreis Leer ist geprägt von der Geest, den Hoch- und Niederungsmooren sowie den offenen Landschaften der Marschen und Flussniederungen.

Mit den Hochmoorgebieten und den ausgedehnten -durch Kulturlandschaft- geprägten Grünlandmarschen hat der Landkreis Leer eine besondere Bedeutung für Brut- und Gastvögel. 

Tausende von Gastvögeln machen auf ihrem Zug in das südliche Winterquartier und umgekehrt in die nordischen Brutgebiete Rast im Bereich des Wattenmeeres auf Borkum sowie im und am Dollart und den Grünlandmarschen der Umgebung. Ein Teil der Gastvögel bleibt in den Wintermonaten für längere Zeit im Kreisgebiet.

Die offenen Grünlandbereiche der Marsch wie auch heutige Grünlandnutzung auf Böden mit Restmoorauflagen in den ehemaligen Moorgebieten haben zudem einen hohen Stellenwert für Brutvögel. Hier werden in vielen Bereichen – auch außerhalb der Vogelschutzgebiete – regionale, landesweite bis hin zu nationalen Bedeutungen erreicht.

Die zahlreichen feuchten bis nassen Lebensräume der Niederungen zeigen sich auch in einer hohen Dichte der nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gesetzlich geschützten Biotoptypen, wie z. B. Moore, Sümpfe, Röhrichte sowie seggen- und binsenreiche Nasswiesen.

Aus der Waldarmut des Kreisgebietes (nur 2,62% Waldanteil) leitet der Landkreis Leer als Untere Waldbehörde sowie als Untere Naturschutzbehörde die Verpflichtung ab, Wald grundsätzlich von konkurrierenden Nutzungen freizuhalten.

Auf den höher gelegenen Geeststandorten findet man fast überall, mit Ausnahme der Siedlungen, ein enges Wallheckennetz. Diese geschützten Landschaftselemente sind heute gleichzeitig Zeugnis einer traditionellen Landschaftsnutzung wie auch von hoher Bedeutung für das Landschaftsbild und den Artenschutz.

Die offenen Landschaftsräume des küstennahen Landkreises Leer weisen in Bereichen ohne bzw. mit wenigen Vorbelastungen hohe Wertigkeiten für das Landschaftsbild und die landschaftsgebundene Erholung sowie den Tourismus auf.

Zusammenfassend bestehen im Landkreis Leer derzeit

  • 7 EU-Vogelschutzgebiete
  • 10 FFH-Gebiete
  • 20 Naturschutzgebiete
  • 10 Landschaftsschutzgebiete
  • rund 1.400 erfasste gesetzlich geschützte Biotope gemäß § 30 BNatSchG
  • rund 1.800 km Wallhecken.

Zum Aufgabenbereich des Landkreises Leer als Untere Naturschutzbehörde gehören u. a. folgende Themen:

  • Artenschutz
  • Eingriffe in die Natur und Landschaft
  • Gesetzlicher Biotopschutz
  • Landschaftsrahmenplanung
  • Naturschutz und Bauen
  • Naturschutz und Landwirtschaft
  • Schutzgebiete
  • Wald
  • Wallhecken