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Für schnelleres Internet im Landkreis Leer

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Gefördert durch das Bundesförderprogramm Breitband investiert der Landkreis Leer zusammen mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden massiv in den Breitbandausbau.

Ausbaugebiete: Zur interaktiven Karte

Hinweis: Mit einem Mausklick auf die gelbe Fläche sehen Sie nun die geplanten Start- & Schaltungstermine.


Förderung

Nach einem Ausschreibungsverfahren erhält vorbehaltlich endgültiger Förderbescheide des Bundes und des Landes die hier bestens bekannte EWETEL GmbH den Auftrag, in den vom Landkreis und seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden vorgegebenen Ausbaugebieten ein Glasfasernetz zu errichten. Da diese Ausbaugebiete nicht so dicht besiedelt sind, dass sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau für einen Netzbetreiber lohnen könnte, wird durch den Landkreis Leer ein Zuschuss nach dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell gezahlt. Dieser Zuschuss setzt sich aus Fördermitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen, aber auch hoher Eigenbeteiligung des Landkreises Leer und seiner kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusammen.

Durch Zuwächse in der Bevölkerung und durch Neubaumaßnahmen (gewerblich und privat) gibt es im Landkreis Leer aktuell fast 70.000 Adressen. Davon haben etwa 16.000 weniger als 30 Mbit/s und gelten im Sinne der Förderrichtlinie als unterversorgt. Nur dort darf mit öffentlicher Förderung ausgebaut werden.

Über 9.600 Adressen sollen erreicht werden

Verteilt auf 134 Ausbaugebiete im ganzen Landkreis (außer Borkum) sollen über 9.600 dieser unterversorgten Adressen durch den vom Landkreis angestoßenen Breitbandausbau erreicht werden. Weitestgehend handelt es sich dabei um Ortsrandlagen entlang der Fehnkanäle und kleinere Siedlungen. Für die verbleibenden etwa 6.000 Adressen wird der Landkreis noch eine nachhaltige Lösung unter Inanspruchnahme weiterer Förderprogramme prüfen. Diese stehen jedoch noch aus.

Glasfaser bis ins Haus

Der Landkreis Leer setzt bei seinem Ausbauplan gezielt auf Glasfaser bis ins Haus und nicht wie andernorts nur auf die Erschließung der Kabelverzweiger mit der sogenannten Vectoringtechnik. Vorteil dessen ist ein nachhaltiges und hochwertiges Glasfasernetz, welches weit über die von der Richtlinie geforderten 50 Mbit/s hinausgeht und Verbindungen im Gigabitbereich möglich macht. Die so angeschlossenen Gebäude sind für die Gigabitgesellschaft gerüstet.

Der Landkreis Leer fördert diesen Glasfaserausbau einschließlich des Hausstichs direkt bis ins Haus (FTTH) – Fiber to the Home – Technologie, oweit es der Eigentümer im Rahmen der Ausbauphase zulässt.

Die genaue Lage der Ausbaugebiete, in denen Glasfaser bis ins Haus verlegt werden soll, kann hier nachvollzogen werden.

Die Telekommunikationsunternehmen werden wegen der höheren Siedlungsdichte in den nächsten Jahren Glasfaser in den Ortskernen legen, was die EWE bereits für 3.000 Haushalte im Landkreis angekündigt hat. So werden zwischen den vom Landkreis geförderten Ausbaugebieten und den Ortskernen bebaute Gebiete verbleiben, die nur deshalb zukünftig für einen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Betracht kommen, weil das Glasfaserkabel ja dank des geförderten Projekts bereits am Ortsrand liegt. Das war - neben der technischen Überlegenheit des Glasfaseranschlusses bis ins Haus - ein strategischer Grund, warum der Landkreis und seine Städte und Gemeinden so vorgehen.

Neuester Stand hier auf der Internetseite

Die geförderten Ausbaugebiete und ein Zeitplan werden auf dieser Internetseite veröffentlicht, sobald die Ausführungsplanung des geförderten Glasfasernetzes und die endgültigen Förderbescheide vorliegen.

Kontakt

Amt für Digitalisierung und Wirtschaft
Friesenstraße 26
26789 Leer (Ostfriesland)
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Telefon: 0491 926-1271
Fax: 0491 926-91271
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