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Demografischen Wandel aktiv gestalten
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Arbeitsmarktgespräche nach Branchen

Im Austausch mit Unternehmen aus dem Landkreis Leer sollen Beschäftigungschancen und mögliche Karrierepfade für junge Menschen in der Region diskutiert und aufgezeigt werden. Dies soll jungen Menschen berufliche Perspektiven in der Heimat aufzeigen helfen, damit diese seltener abwandern beziehungsweise nach ihrem Studium oder ihrer Ausbildung in der Ferne den Weg zurück finden.

 

Arbeitsmarktgespräche 2009 und 2010

20.02.2013
Perspektiven für Gastronomie und Touristik - Qualifizierte Beschäftigte im demografischen Wandel gewinnen und halten
Das Zentrum für Arbeit und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer haben mit über 50 Gästen aus der Branche in ihrem vierten Arbeitsmarktgespräch die Frage diskutiert, wie den anstehenden arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen im Hotel- und Gaststättenwesen begegnet werden kann. Wichtig, so die Teilnehmer, sei eine deutliche Attraktivitätssteigerung der vielfältigen Berufsbilder in Hotellerie und Gastronomie (HoGa). Aufgrund der Rahmenbedingungen, die viele HoGa-Berufe mitbringen, wie beispielsweise Abend- und Wochenendschichten, sei es schwierig gutes Personal zu finden. Zusätzlich erschwere der demografische Wandel die Bewältigung dieser Herausforderung. Daher sei es notwendig, weitere Gespräche zu führen, um gemeinsam branchenspezifische Lösungsansätze zu entwickeln.

15.09.2010
Zukunft im Gesundheitswesen: Qualifizierte Beschäftigte halten und gewinnen - Qualität in ambulanter und stationärer Versorgung im demografischen Wandel sichern
Über 40 Vertreter von stationären Pflegeeinrichtungen, teilstationären Einrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Arztpraxen und dem Gesundheitsfachhandel widmeten sich auf dem gestrigen „Arbeitsmarktgespräch Gesundheitswesen“ einer zentralen Frage: Wie können auch künftig unter dem sich bereits ankündigenden Fachkräftemangel qualifizierte Beschäftigte gehalten und gewonnen werden, damit die Qualität in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung gesichert ist? Prof. Dr. Frerich Frerichs von der Universität Vechta und die Podiumsdiskussionsteilnehmer waren sich einig: Wertschätzung der Mitarbeiter, Gesundheitsförderung, Personalentwicklung und Arbeitgeberimagepflege sind wichtige betriebliche Handlungsfelder, um künftig neue Beschäftigte für die verschiedenen Berufe im Gesundheitswesen und für ein Unternehmen zu gewinnen und zu binden sowie langfristig deren Leistungsfähigkeit zu erhalten. Den Vortrag "Demografischer Wandel im Gesundheitswesen – Herausforderungen an die betriebliche Personalarbeit" von Prof. Dr. Frerich Frerichs finden Sie hier

19.03.2010
Zukunft Handwerk: Marktpotenziale heben – Fachkräfte halten und gewinnen
„Eine rundum gelungene Veranstaltung mit sehr guten Beiträgen und Diskussionen“, so beschreibt Landrat Bernhard Bramlage das Arbeitsmarkgespräch Handwerk des Landkreises Leer. Im Rahmen des Projekts „Gestaltung des demographischen Wandels im Landkreis Leer“ fand am 19. März 2010 das zweite Arbeitsmarktgespräch mit über 70 Vertretern aus Handwerksbetrieben des Landkreises Leer statt. Die Veranstaltung wurde federführend vom Zentrum für Arbeit in enger Kooperation mit dem Amt für Wirtschaftsförderung des Landkreises und der Kreishandwerkerschaft Leer organisiert. Gastgeber war die Sparkasse LeerWittmund, deren Vorstandsvorsitzender Heinz Feldmann nach der Begrüßungsrede des Landrats Bernhard Bramlage das Wort an die Teilnehmer richtete. Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf Unternehmen unterstrich die Personalentwicklerin und Unternehmensberaterin Petra Seekermann in ihrem Impulsvortrag. Sie machte deutlich, dass der Anteil junger Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren im Landkreis Leer sinkt und den Wettbewerb um junge, ausbildungsfähige Nachwuchskräfte und junge Fachkräfte verschärft. Handeln müssten Unternehmen jetzt. Stichworte seien hier vor allem Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten, sowie gesunderhaltende und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen. In der abschließenden Podiumsdiskussion mit den Unternehmensvertretern Frau Thieme und den Herren Eckhoff, Hoppmann und Schult wurden gute betriebliche Ansätze zur Gewinnung und Bindung von Arbeitskräften und zur Erschließung neuer Produkte und Dienstleistungen für eine zunehmend ältere Kundschaft vorgestellt und diskutiert.

24.11.2009
Demografischer Wandel auch für Maritime Wirtschaft ein Thema
Interessierte Vertreter der Maritimen Wirtschaft und viele regionale Schlüsselakteure von Institutionen, die den demografischen Wandel in der Region mit gestalten wollen, sind der Einladung des Landkreises Leer zum ersten Arbeitsmarktgespräch gefolgt. Nach Kurzpräsentationen und Statements, unter anderem von Landrat Bernhard Bramlage und Franz-Josef Gellert von der Hanze University in Groningen, waren sich die Teilnehmer einig: Der demografische Wandel ist auch für die Maritime Wirtschaft im Landkreis Leer ein Thema. Zwar werde es derzeit von der Wirtschaftskrise und der nach wie vor großen Nachfrage nach Ausbildungsplätzen in den Unternehmen der Maritimen Wirtschaft überlagert. Es sei jedoch jetzt dringend erforderlich, sich dem Thema anzunehmen, so Andreas Schaeder, Sprecher der Leeraner Reeder. Er sieht vor allem die Sicherung von betrieblichem Wissen der Beschäftigten, die in absehbarer Zeit in Rente gehen, als zentrale Herausforderung für die Unternehmen. Auch künftig wird der Landkreis Leer das Gespräch mit den Unternehmen vor Ort suchen. „Wir wollen die Unternehmen unterstützen, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf der betrieblichen Ebene zu bewältigen und Strukturen für eine gezielte Demografie-Beratung aufbauen“, so Landrat Bernhard Bramlage.
Interview mit Herrn Andreas Schaeder, Sprecher der Leeraner Reedereigemeinschaft und Landrat a. D. des Landkreises Leer.

Ziel: Beschäftigungschancen und mögliche Karrierepfade bei Arbeitgebern vor Ort eruieren und potenzielle Nachwuchskräfte darüber informieren.

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