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Gesundheitskonferenzen

In der Gesundheitsregion Leer wird einmal jährlich eine Gesundheitskonferrenz organisiert. Es handelt sich um eine Fachtagung, die den beteiligten Akteuren einen Austausch über regionale Gesundheitsthemen ermöglichen soll.

Ziele einer Gesundheitskonferenz sind es, einen gemeinsamen Diskussionsprozess zur Gestaltung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung zu initiieren und Impulse für die weitere Arbeit zu generieren. Lesen Sie mehr zu den Gesundheitskonferenzen:

Gesundheitskonferenz 2015

1. Gesundheitskonferenz im Landkreis Leer

Konferenz bringt Gesundheits-Experten zusammen

Mehr als 100 Teilnehmer tagten im Mariko / Vortrag vom Direktor des Instituts für Gerontologie an der TU Dortmund

„Nahezu alle wichtigen Personen, die im Landkreis Leer mit dem Thema Gesundheit beschäftigt sind, haben sich hier versammelt“, so Landrat Bramlage in seiner Begrüßungsrede bei der ersten Gesundheitskonferenz für den Landkreis Leer. Mehr als 100 Teilnehmer folgten der Einladung der Koordinierungsstelle der Gesundheitsregion Leer. 

Nach dem Vortrag »Altern der Gesellschaft - Gesundheits- und pflegepolitische Herausforderungen unter Berücksichtigung der kommunalen Ebene« von Professor Dr. Gerhard Naegele, Direktor des Instituts für Gerontologie an der TU Dortmund, tauschten sich die Teilnehmer in verschiedenen Workshops aus.

Diskutiert wurde über die Themen Sektorenübergreifende Zusammenarbeit in der ambulanten und stationären Versorgung, Nachwuchsgewinnung und Fachkräftemangel, Förderung der seelischen Gesundheit, Gesund Aufwachsen und Mobilität.

Hier konnten die Teilnehmer nach einem Impulsvortrag ihre Ideen einbringen. So diskutierten die Teilnehmer im Workshop „Förderung der seelischen Gesundheit“ über eine Internet-Plattform für alle Beratungsangebote im Landkreis Leer. In der Gruppe „Nachwuchsgewinnung“ war schnell klar, dass für die Weiterarbeit die Themen „Pflege“ und „Arztsein“ einzeln betrachtet werden. Die gesunde Ernährung von Kindern war das Ergebnis, zu dem sich eine weitere Arbeitsgruppe trifft.

Programm und Vorträge

Programm der 1. Gesundheitskonferenz

Workshop Mobilität
Vortrag

Workshop Sektorenübergreifende Zusammenarbeit
Vortrag I
Vortrag II

Workshop Nachwuchsgewinnung
Vortrag I
Vortrag II

Vortrag III

Förderung der seelischen Gesundheit
Vortrag

Gesundheitskonferenz 2016

2. Gesundheitskonferenz im Landkreis Leer

Auf der 2. Gesundheitskonferenz referierte Dr. Maik Plischke über die technologische Entwicklung im Gesundheitswesen.
Die Gesundheitsregion Leer hatte zum 26. Oktober zur 2. Gesundheitskonferenz eingeladen.

90 Interessierte aus dem Gesundheitssektor tauschten sich über aktuelle Themen im Gesundheitswesen aus. „Welche App hatten Sie zur Fußball-WM 2006 auf ihrem Smartphone installiert?“ fragte Maik Plischke provokant. „Keine!“ lautete seine Antwort. 2006 gab es noch gar keine Smartphones. Plischke ist Medizininformatiker und Vorsitzender der Geschäftsführung des Innovationszentrums Niedersachsen, 2014 wurde er als „Digitaler Kopf Deutschlands" ausgezeichnet.

Die technologische Entwicklung schreitet sehr schnell voran, mittlerweile ist viel Technologie, wie z. B. das Smartphone, in unserem Alltag bereits selbstverständlich. „Wenn es um unsere eigene Gesundheit geht, sieht es schon anders aus!“, so Plischke weiter. Wir tragen unseren Rezeptschein immer noch selbst zur Apotheke, obwohl eine elektronische Datenweitergabe problemlos möglich ist. Bei Gesundheitsdaten gibt es scheinbar andere, nicht erklärbare Hemmnisse, technische Lösungen anzuwenden.

„Die Gesundheitsregion und ihre Themen interessieren die Menschen“, sagte der 1. Kreisrat Rüdiger Reske. „Das zeigen uns die Anmeldungen zur 2. Gesundheitskonferenz, aber auch die Anzahl Aktiver in den Arbeitsgruppen.“ Die Arbeitsgruppenergebnisse wurden in einer Ausstellung im Cityhaus gezeigt.

Das Patientenmobil ist dabei nur ein Projekt, das in der Gesundheitsregion gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung entwickelt wurde.
Fachforen zu den Themen „Wohnen für psychisch Kranke“, „e-health Anwendungen“, „Bleib gesund im Pflegeberuf“ und „Förderung der natürlichen Geburt“ boten die Möglichkeit zur Information und Diskussion im kleinen Kreis.

„Die Gesundheitsregion und die Gesundheitskonferenz sind eine Plattform, um Interessierte an Gesundheitsthemen für den Landkreis zu beteiligen“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Heike de Vries. Für weitere Informationen oder bei Interesse an einer Mitarbeit kann man sich an die Koordinatorin der Gesundheitsregion Susanne Kreienbrock (Tel.: 0491-9261122) wenden.

Dr. Plischke auf der Gesundheitskonferenz 2016

Programm

14.00 Uhr
Ankommen und Stehkaffee

14.30 Uhr
Begrüßung
Erster Kreisrat Rüdiger Reske

15.00 Uhr
eHealth-Lösungen - eine Chance für die Gesundheitsversorgung
Dr. Maik Plischke, Vorsitzender der Geschäftsführung des 
Innovationszentrums Niedersachsen

15.45 Uhr
Rückblick auf zwei Jahre Gesundheitsregion Landkreis Leer
Susanne Kreienbrock, Koordinatorin der Gesundheitsregion Landkreis 
Leer

16.00 Uhr
Pause / Marktplatz „Arbeitsgruppenergebnisse“

17.00 Uhr
Fachforen mit Impulsreferaten:
1. Wohnen für psychisch Kranke
2. eHealth-Anwendungen: Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt
3. Förderung der natürlichen Geburt
4. Bleib gesund im Pflegeberuf - Beispiele aus der Praxis

18.30 Uhr
Abschlussworte
Heike de Vries, Leiterin des Kreisgesundheitsamts

18.45 Uhr
Ende der Veranstaltung

Moderation der Gesamtveranstaltung: Britta Richter, Fachreferentin bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Gesundheitskonferenz 2017

Gesundheitskonferenz 2017 - „Pflege von morgen“

Zum 3. Mal hat die Gesundheitsregion Leer zur Gesundheitskonferenz eingeladen. In der Agentur für Arbeit erwartete die Besucher am 26. Oktober 2017 von 15:00 bis 18:30 Uhr ein interessantes Programm rund um das Thema „Pflege von morgen“.

„Pflege von morgen“

Martin Schnellhammer, Leiter des Living Lab (Hochschule Osnabrück) hat in seinem Vortrag „Perspektiven für eine Pflege in der Zukunft“ Einblicke in die Akademisierung und Technisierung der Pflege sowie in den Fachkräftemangel gegeben.

Anschließend haben sich ca. 80 Teilnehmer*innen bei Kaffee und Kuchen ausgetauscht.

Ab 17 Uhr wurden vier verschiedene Workshops angeboten:

Frau Malec von der Agentur für Arbeit Emden/Leer diskutierte mit ca. 20 Personen über Arbeitszeitkonzepte in der Pflege. Viele anwesende Arbeitgeber von Pflegeeinrichtungen hatten bereits unterschiedliche Arbeitszeitkonzepte erprobt und konnten sich daher rege austauschen.
Im 3. Workshop bot Herr de Boer von der AOK Niedersachsen die Möglichkeit, das Thema „Gesundheitsförderung für Pflegende“ kennenzulernen.Dort wurde hauptsächlich das Haus der Arbeitsfähigkeit von Herrn Ilmarinen vorgestellt und diskutiert.

Der technische Fortschritt beeinflusst den Alltag von uns allen. Auch in der Pflege gewinnt dieses Thema immer mehr an Bedeutung. Herr Schnellhammer diskutierte mit einer kleinen Gruppe Interessierter technische Lösungen, die im Pflegealltag von morgen selbstverständlich sein könnten.

Ziel dieser Workshops war es, gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und Ist-Zustände sowie Ideen zu diskutieren.

Gesundheitskonferenz 2018

4. Gesundheitskonferenz "Digitalisierung im Gesundheitswesen" im Landkreis Leer!

Gesundheit im digitalen Zeitalter

Dass Digitalisierung und Gesundheit nichts mit Science-Fiction zu tun hat, konnten 120 Besucher auf der 4. Gesundheitskonferenz erleben.

In der Digitalen Woche des Landkreis Leer gab es viel zu sehen und erfahren. Am Mittwoch, den 19.09.2018 lud die Gesundheitsregion zum Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ in das Sparkassenforum ein.
Was hat die digitale Weiterentwicklung im Bereich der Gesundheit für positive und negative Folgen? Welche Weiterentwicklungen sind nützlich und welche vielleicht sogar gefährlich? Diese und weitere Fragen wurden gemeinsam diskutieren. Karsten Weber von der OTH Regensburg hielt den Hauptvortag zu „Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen“.

Nach einer Pause um Kontakte zu knüpfen und über das Gehörte zu diskutieren, konnten die Teilnehmer in einen von vier Kurzvorträgen gehen. Die Themen „Wie gut sind Gesundheitsapps?“ und „Wie viel Medienkonsum ist Zuviel?“, „Wie läuft es beim Telemedizin Projekt der Gesundheitsregion?“ und „Wissenswertes über die Entstehung Deutschlands größten elektronisches Gesundheitsnetz“ standen zur Wahl.

Ursula Kramer von sanawork Gesundheitskommunikation in Freiburg schilderte eindrucksvoll wie viele Gesundheitsapps bereits auf den Markt sind und wie Laien eine gute App finden und beurteilen können. Karol Zielke von der Suchtberatung des Diakonischen Werkes in Leer sprach über Medienkonsum und Anzeichen einer Mediensucht. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass der Medienkonsum in Bezug auf die Smartphone-Nutzung nicht bloß ein Problem von jungen Menschen ist, sondern auch bei der Altersgruppe 45+ angekommen ist. Den Stand der Dinge beim telemedizinischen Projekt auf Borkum präsentierte Dieter Hagedorn vom ZG Zentrum Gesundheit. Das Projekt soll die Versorgung von Patienten mit Augenerkrankungen durch Telediagnostik verbessern. Hierzu werden Untersuchungen auf der Insel durchgeführt und Untersuchungsdaten per Übertragung an Augenärzte gesendet. Die Koordinatoren der Gesundheitsregion Susanne Kreienbrock und Nils-Ole Hohmann berichteten über Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Projektes. Maik Grieger von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen informierte über die Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen. Hier wurden besonders Ärzte angesprochen und zum Diskutieren eingeladen.

Die 4. Gesundheitskonferenz hat gezeigt wie viel Potential die Digitalisierung hat, aber auch welche Herausforderungen noch bevor stehen. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Näheres zu den Referenten der 4. Gesundheitskonferenz

»Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen«
Referent: Prof. Dr. phil. habil. Karsten Weber, OTH Regensburg

Telemedizin im Landkreis Leer - Telediagnostik am Beispiel der Augenmedizin auf Borkum
Referenten: Dieter Hagedorn, Geschäftsführer und Augenarzt der ZG Zentrum Gesundheit und Susanne Kreienbrock, Gesundheitsregion Leer

Medienkonsum - Wie viel ist zu viel?
Referent: Karol Zielke, Dipl. Psychologe bei Suchtberatung des Diakonischen Werkes

Wie gut sind Gesundheits-Apps?
Referentin: Dr. Ursula Kramer, sanawork Gesundheitskommunikation, Freiburg

Rollout der Telematikinfrastruktur - Praxen gehen online
Referent: Maik Grieger, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

Gesundheitskonferenz 2019

5. Gesundheitskonferenz im Landkreis Leer!

„Digitale Medizin und Künstliche Intelligenz - Trends, Hürden und die Zukunft“

Im Bereich der Digitalisierung der Medizin und des Gesundheitswesens muss man nicht in die ferne Zukunft schauen, diese ist in vollem Gange. Das Gesundheitssystem befindet sich im Aufbruch. Die Digitalisierung steht inzwischen bei vielen Akteuren der Gesundheitsversorgung auf der Agenda. Im Großen und Ganzen zeigen sich die Menschen dieser Entwicklung gegenüber aufgeschlossen. Jedoch gibt es auch noch Vorbehalte gegenüber der „smarten Medizin“.

Die 5. Gesundheitskonferenz, die im Rahmen der Digitalen Woche stattfindet, wird sich genau mit diesen Aspekten beschäftigen und Trends, Hürden und die Zukunft der digitalen Medizin aufzeigen.

Am Mittwoch, den 18. September, beginnt um 14:30 Uhr im Sparkassenforum – nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse LeerWittmund, Heinz Feldmann – Prof. Dr. Stefan Heinemann von der FOM Hochschule / Universitätsmedizin Essen mit dem Vortrag „Die Smart New World der digitalen Medizin in der ethischen Reflexion“.

Der Professor für Wirtschafts- und Unternehmensethik wird verdeutlichen, dass neben technischen, medizinischen, rechtlichen und ökonomischen Erwägungen vor allem die ethische Frage in der smarten Medizin unverzichtbar ist.

Im Anschluss befasst sich Prof. Dr. Lars Jänchen von der Hochschule Emden-Leer mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Altenpflege. Unter seiner Leitung beschäftigt sich zurzeit ein Team aus Studierenden mit dessen praktischer Umsetzung. Es wird ein Avatar entwickelt, der die Form und Stimme von verschiedenen Personen annehmen kann. Die Entwicklung und den aktuellen Stand des Projektes wird Jänchen erläutern.

Nach der Pause wird Nils Jacobsen, stellvertretender ärztlicher Leiter Telemedizin am Klinikum Oldenburg, über die Chancen und Möglichkeiten der Telemedizin in einer digitalisierten Medizinwelt referieren. Im Fokus seines Vortrages stehen die Chancen für den ländlichen Raum. Er wird aufzeigen, wie Telemedizin praktisch funktioniert aber auch, wie Limitationen und rechtliche Rahmenbedingungen aussehen.

Abschließend wird es eine spannende Podiumsdiskussion mit den Referenten, Prof. Dr. Heinemann, Prof. Dr. Jänchen, Herrn Jacobsen sowie mit Dr. Degener von der KVN und Herrn Hagedorn vom ZG Leer geben.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Maren Preuss von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Wann:

18. September 2019
ab 14.30 Uhr

Initiatoren:            

Landkreis Leer - Gesundheitsamt

Wo:

Sparkassenforum der Sparkasse LeerWittmund
Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße 14
26789 Leer

Google Maps

Moderation:

Dr. Maren Preuss
Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen



Bildergalerie


Ablauf

14.30 Uhr

Ankommen und Kaffee


15.00 Uhr

Begrüßung

Heinz Feldmann
Vorstandvorsitzender Sparkasse LeerWittmund


15.10 Uhr

Grußwort

Ute Buntrock
Kreisrätin des Landkreises Leer


15.20 Uhr

Die Smart New World der digitalen Medizin in der ethischen Reflexion

Prof. Dr. Stefan Heinemann, FOM Hochschule / Universitätsmedizin Essen

Wollen Sie Ihren biologischen Todeszeitpunkt von einer KI vorhergesagt bekommen? Was passiert, wenn Sie mit Ihren Gesundheitsdaten beim Arzt oder im Krankenhaus bezahlen können? Apps statt Ärzte? Roboter statt Pflegende? Können Patienten Schritt halten mit den neuen Chancen und Risiken? Fragen solcher Art sind oft nicht differenziert genug und provozieren, treffen aber doch einen gewissen Kern: sie zeigen selbst in ihrer abgeschwächten Form das neben technologischen, medizinischen, rechtlichen und ökonomischen Erwägungen vor allem die ethische Frage nach dem was sein soll in der smarten Medizin unverzichtbar ist.

Einen knappen Überblick bietet: https://www.hcm-magazin.de/ethik-der-digitalen-medizin/150/31919/389270

Prof. Dr. Stefan Heinemann, FOM Hochschule / Universitätsmedizin Essen



Prof. Dr. Stefan Heinemann befasst sich mit den ethischen und wirtschaftlichen Aspekten von digitaler Medizin und Künstlicher Intelligenz.
Er hat Philosophie und Theologie studiert, ist Professor für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der FOM-Fachhochschule, Sprecher der „Ethik-Ellipse Smart Hospital“ der Universitätsmedizin Essen, Mitglied des Multistakeholder-Forums Europäische KI-Allianz und der Algorithmus-Überwachungsgruppe der Initiative d21, er leitet die Gruppe Ethik in der Digitalen Gesundheitswirtschaft & Medizinische Forschung am ifgs Institut für Gesundheit & Soziales, ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats am Zukunftsinstitut für Gesundheitswirtschaft und sitzt im Beirat verschiedener Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

   

16.05 Uhr

Einsatz künstlicher Intelligenz in der Altenpflege

Prof. Dr. Lars Jänchen, Hochschule Emden

Künstliche Intelligenz kann in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden. Herr Prof. Dr. Lars Jänchen befasst sich in seinem Projekt mit der praktischen Umsetzung der künstlichen Intelligenz. Unter seiner Leitung beschäftigt sich ein Team aus Studierenden des Fachbereichs Technik und Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden Leer mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Altenpflege. In Kooperation mit einer Softwarefirma aus dem Silicon Valley wird ein System entwickelt, dessen Kernbestandteil ein Avatar ist, der die Form und Stimme von verschiedenen Personen einnehmen kann. Die Entwicklung und den aktuellen Stand des Projektes wird Herr Prof. Dr. Jänchen in seinem Vortrag erläutern.

Der gesamte Vortrag als PDF zum Download!

Titelbild KI Altenpflege

Prof. Dr. Lars Jänchen, Hochschule Emden

Prof. Dr. Lars U. Jänchen ist Professor für Marketing und Vertrieb für Ingenieure. Er hat Elektrotechnik in Berlin und Boston studiert, ergänzt durch ein wirtschaftswissenschaftliches Aufbaustudium. An der Hochschule Emden-Leer unterrichtet er im Fachbereich Technik angehende Ingenieure. Er schöpft dabei aus der eigenen 25-jährigen Erfahrung in der Industrie. In internationalen Technologieunternehmen hat er Produkte entwickelt, international neue Märkte erschlossen und neue Geschäftsbereiche aufgebaut. Seine Branchenschwerpunkte liegen in Automatisierung und Robotik sowie in jüngerer Zeit zunehmend in Bereichen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz. Seine Lehre ist stark praxisorientiert. In transdiziplinären Projekten arbeiten Studierende daran, neueste Forschungsergebnisse und Technologien in bedeutungsvolle Anwendungen zu bringen.


16.35 Uhr

Pause


17.00 Uhr

Telemedizin: Chancen und Möglichkeiten in einer digitalisierten Medizinwelt

Nils Jacobsen, stellv. ärztlicher Leiter Telemedizin, Klinikum Oldenburg

Telemedizin ist ein vieldiskutiertes Thema. Je nach Blickwinkel werden dabei die Chancen einer verbesserten Patientenversorgung gegen die Angst, dass der Arzt aus der Fläche verschwindet und fern des Patienten nur noch virtuell zur Verfügung steht, betont. Herr Jacobsen, stellvertretender Leiter Telemedizin der Universitätsklinik für Anästhesiologie der Klinikums Oldenburg AöR wird in diesem Vortrag die Entstehungsgeschichte der Oldenburger Telemedizinzentrale erläutern und einen Bogen von der Versorgung von weit entfernten Windkraftstationen in der Deutschen Bucht bis hin zur Unterstützung des kassenärztlichen Notdienstes ziehen. Im Fokus steht dabei insbesondere auch mögliche Chancen für den ländlichen Raum. Sie erhalten Einblicke, wie Telemdizin praktisch funktioniert, aber auch wie Limitationen und rechtliche Rahmenbedingungen aussehen.

Der gesamte Vortrag als PDF zum Download!

Titelbild Telemedizin

Nils Jacobsen, stellv. ärztlicher Leiter Telemedizin im Klinikum Oldenburg

Nils Jacobsen, Jahrgang 1983, aufgewachsen in Otterndorf bei Cuxhaven, Studium der Humanmedizin in Göttingen 2006 bis 2013, seit 2014 an der Universitätsklinik für Anästhesiologie, seit 2019 als Facharzt für Anästhesiologie, seit Mitte 2018 stellvertretender ärztlicher Leiter Telemedizin, aktiver Notarzt der Stadt Oldenburg und in der Offshore Luftrettung.

17:30 Uhr

Podiumsdiskussion


18:00 Uhr Ende

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Gesundheitsregion, Flyer (PDF, 1 MB)