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Kriegsopferfürsorge und Opferentschädigung

Kriegsopferfürsorge

Die Kriegsopferfürsorge hat zur Aufgabe, sich der durch Kriegseinwirkung Geschädigten und deren Familienangehörigen bzw. deren Hinterbliebenen anzunehmen. Die Folgen der Schädigung oder der Verlust des Ehegatten, Elternteils oder Kindes sollen angemessen ausgeglichen oder gemildert werden.

Anspruch auf Leistungen der Kriegsopferfürsorge hat, wer durch eine militärische oder militärähnliche Dienstverrichtung einen Schaden davongetragen hat. Dies kann z.B. während der eigenen Dienstausübung oder durch Fremdeinwirkung, während der Kriegsgefangenschaft oder durch unmittelbare Kriegseinwirkung bei einer zivilen Person geschehen sein.

Rechtsgrundlage ist das Bundesversorgungsgesetz (BVG). Ob die Voraussetzungen für entsprechende Leistungen vorliegen, entscheiden die Versorgungsämter. Weiterhin können sich Ansprüche ergeben, aus dem Häftlingsgesetz (HHG), dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG) und dem Opferentschädigungsgesetz (OEG).

Zu den Leistungen gehören:

Eingliederungshilfe
ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt
Erholungshilfe
Haushaltshilfen
Hilfe zur Beschaffung und Unterhaltung eines Fahrzeuges
Hilfe zur Pflege
Krankenhilfe
Wohnungshilfe

Wer ist zuständig

Bavinkstraße 23
26789 Leer (Ostfriesland)
Adresse über Google Maps »

Telefon: 0491 926-0
Fax: 0491 926-1571
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Ansprechpartner

Amt für Teilhabe und Soziales
Kriegsopferfürsorge
Bavinkstraße 23
26789 Leer (Ostfriesland)
Adresse über Google Maps »

Telefon: 0491 926-1480
Fax: 0491 926-91480
Gebäude: D4, 2. OG
Raum: D 251a
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