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Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung

Personen, die körperlich, geistig oder seelisch auf Dauer wesentlich behindert sind oder denen eine solche Behinderung droht, haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, sofern ein vorrangig verpflichteter Leistungsträger, z.B. eine Krankenkasse, das Arbeitsamt oder ein Rentenversicherungsträger, nicht bereits Hilfe gewährt.

Maßnahmen zur Hilfe können sein:

ambulante Eingliederungshilfe

  • heilpädagogische Frühförderung
  • ambulante Betreuung
  • Versorgung mit orthopädischen und anderen Hilfsmitteln
  • Integrationshelfer an Schulen

teilstationäre Eingliederungshilfe

  • Sonderkindergärten
  • Sprachheilkindergärten
  • integrative Kindergärten
  • Tagesbildungsstätten
  • Werkstätten für behinderte Menschen
  • Fördergruppen an Werkstätten

stationäre Eingliederungshilfe

  • internatsmäßige Unterbringung
  • stationäre Sprachheilbehandlung
  • stationäre Suchtkrankenhilfe
  • stationäre Wohnheimbetreuung
  • stationäre Betreuung in Langzeiteinrichtungen


Wohnungslosenhilfe für die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen

Die Wohnungshilfe wird für notwendige behindertengerechte Veränderungen der Wohnung (Eigenheim sowie Mietwohnung) gewährt.

Bei der Wohnungshilfe handelt es sich um eine Leistung der Eingliederungshilfe, die wiederum eine Leistung der Sozialhilfe darstellt, so dass grundsätzlich der Nachrang im Sinne des § 2 SGB XII besteht.

Aus diesem Grund sind vorrangig die Wohnraumförderungsstelle des Landkreises Leer oder andere Leistungsträger (z. B. Pflegekasse) zu kontaktieren.

Sollte die Kostendeckung durch vorrangige Leistungsträger nicht möglich sein, kann ein entsprechender Sozialhilfeträger beim Sozialamt – Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung – gestellt werden.