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Datum: 01.09.2026

38 Millionen Euro für Sicherheit und Zukunft

Grundsteinlegung für neue Feuerwehrtechnische Zentrale in Brinkum / Investition in modernes Zentrum für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Veterinäramt

Mit einer symbolischen Grundsteinlegung haben am Freitag, 28. August 2026, die Bauarbeiten für die neue Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Landkreises Leer begonnen. Auf dem rund 32.400 Quadratmeter großen Gelände, das entspricht etwa fünf Fußballfeldern, in Brinkum entsteht ein modernes Zentrum. Künftig vereint es nicht nur den Brandschutz, sondern auch den Katastrophenschutz und das Amt für Veterinärwesen mit seinem Tierseuchen-Logistikzentrum unter einem Dach. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 38 Millionen Euro.

Landrat Matthias Groote und Kreisbrandmeister Ernst Berends griffen gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Feuerwehr zur Kelle, um den Grundstein zu legen. Im Inneren des Steins versenkten sie eine traditionelle Zeitkapsel. Sie enthielt neben Bauplänen, Zeitung und einem Satz Münzen auch eine kupferne Figur des heiligen Sankt Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr, sowie eine kleine 3D-Druck-Figur von Rind, Schwein und Ente, um die Arbeit des Veterinäramts zu symbolisieren.

„Wir legen somit heute den Grundstein für Sicherheit, für Leistungsfähigkeit und für die Zukunft des Landkreises Leer. Die FTZ ist eines der Gebäude, die funktionieren müssen, wenn es darauf ankommt", sagte Groote.

Neben modernen Räumen für die Ausbildung der Einsatzkräfte entstehen wichtige Kapazitäten für die Krisenbewältigung sowie die Lebensmittel- und Veterinärüberwachung im Landkreis Leer. Die Fertigstellung des Großprojekts ist für das erste Quartal 2029 geplant.

Klimafreundliche Technik

Das Bauvorhaben setzt auf ein zukunftsorientiertes Energie- und Umweltkonzept und erhält dafür eine Bundesförderung von 355.800 Euro für den klimafreundlichen Neubau von der KfW. Vorgesehen sind unter anderem eine Luft-Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage mit 1.037 PV-Modulen und rund 455 kWp installierter Leistung. Ergänzt wird das Konzept durch Kleinwindkraftanlagen, einen Batteriespeicher mit 400 kWh sowie eine Regenwassernutzung für Brauchwasser.

Ein Projekt vieler Hände

Nach der Grundsteinlegung beginnt nun der Rohbau, anschließend folgen die weiteren Gewerke: insgesamt werden mehr als 50 Gewerke am Bau beteiligt sein. „Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung gelingt niemals allein. Das Projekt ist damit auch ein Gemeinschaftsprojekt der regionalen und überregionalen Wirtschaft", so Landrat Groote.

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