100 Jahre Fähre Ditzum ⚓

Ein Jahrhundert Fährgeschichte, ein Jahrhundert Verbindung über die Ems: Die Fähre Ditzum feiert ihr 100-jähriges Bestehen! Seit 1926 verbindet die »Ditzum« die beiden Emsufer Ditzum und Petkum und gehört damit fest zum Alltag und zur Geschichte unserer Region.

Datum:

03.10.2026

Uhrzeit:

11:00 bis 18:00 Uhr

Ort:

Ditzumer Hafen: Am Hafen, 26844 Jemgum

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Seit 1926 verbindet die »Ditzum« Tag für Tag die beiden Ufer der Ems – und vor allem die Menschen auf beiden Seiten. Am 3. Oktober 2026 feiern wir dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit Euch: mit einem bunten Fest, einem Kunst- und Handwerkermarkt, kostenlosen Fährfahrten und viel Programm für die ganze Familie. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Anlässlich des 100. Jubiläums der Fähre Ditzum-Petkum hat die MEYER WERFT historische Aufnahmen mithilfe von KI zu neuem Leben erweckt. Das Video zeigt eindrucksvoll, wie die Fähre seit ihrer Ablieferung am 15. August 1926 die beiden Ufer der Ems – und die Menschen auf beiden Seiten – miteinander verbindet. ⚓

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Ein buntes Programm lädt zum Feiern, Entdecken & Erleben ein

Ab 11 Uhr: Offizieller Auftakt in Ditzum
Begrüßung und Jubiläumsansprache zum 100-jährigen Bestehen der Fähre

Im Anschluss – Feiern, entdecken und erleben

  • Kunst- und Handwerkermarkt,
  • viele Aktionen für Groß und Klein,
  • kulinarische Angebote sowie
  • viele verschiedene Aktivitäten auf beiden Seiten der Ems

Hafenabend von 18 bis 23 Uhr in Ditzum

Das ganze Wochenende: Kostenlose Fährfahrten!
Die Fähre Ditzum kann am gesamten Wochenende kostenlos genutzt werden. So können Besucherinnen und Besucher die Ems auf der historischen Verbindung zwischen Ditzum und Petkum überqueren und das Jubiläum ganz unmittelbar erleben. Hinweis: Autos werden an diesem Wochenende nicht befördert.

Ein Blick zurück: Die Geschichte der Fähre

Die Verbindung zwischen Ditzum und Petkum hat eine deutlich längere Geschichte als die heutige Fähre selbst. Der Fährbetrieb über die Ems lässt sich bereits seit rund 600 Jahren nachweisen. Zunächst lag das Fährrecht bei den Petkumer Häuptlingen, bevor 1711 das Kirchspiel Ditzum das Recht zur Durchführung des Fährverkehrs erhielt.

Mit zunehmendem Verkehr wurde eine leistungsfähigere Verbindung notwendig. 1897 nahm deshalb eine von der Meyer Werft in Papenburg gebaute Dampffähre ihren Dienst auf. Nach mehreren Jahrzehnten und einer zwischenzeitlichen Unterbrechung zeigte sich jedoch, dass das alte Schiff den Anforderungen nicht mehr gewachsen war.

1926 begann schließlich die Geschichte der heutigen Fähre „Ditzum“. Am 15. August 1926 wurde sie von der MEYER WERFT ausgeliefert, im Herbst desselben Jahres nahm sie ihren Dienst auf. Das rund 24 Meter lange und knapp sechs Meter breite Schiff verbindet seitdem die beiden Emsufer. In den vergangenen 100 Jahren hat sich vieles verändert. Die ursprüngliche Dampfmaschine gehört längst der Vergangenheit an, der Schiffskörper und die Aufgabe der Fähre sind jedoch geblieben: Menschen über die Ems zu bringen und Ditzum und Petkum miteinander zu verbinden. Für Generationen von Berufspendlern war die Fähre eine wichtige Verkehrsverbindung; heute ist sie ein beliebter Bestandteil von Rad- und Ausflugstouren. Rund 60.000 Menschen nutzen die Fähre durchschnittlich pro Jahr.

Auch schwierige Zeiten hat die Fähre erlebt. Während des Zweiten Weltkriegs war sie unter anderem für den Transport von Material und Personal von Bedeutung. In den Nachkriegsjahren nutzten Heimkehrer und sogenannte Hamsterer die Verbindung. Damit erzählt die Fähre nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch ein Stück Regionalgeschichte.

100 Jahre – und immer noch unterwegs!

Heute ist die Fähre Ditzum-Petkum die einzige noch bestehende Fährverbindung über die Unterems in Niedersachsen. Sie ist Verkehrsweg, Ausflugsziel und Wahrzeichen zugleich – und verbindet nicht nur zwei Orte, sondern seit Generationen auch die Menschen auf beiden Seiten der Ems.

Zum 100-jährigen Bestehen laden wir deshalb alle herzlich ein, gemeinsam auf die Geschichte der Fähre zurückzublicken, den Festtag zu genießen und die Verbindung über die Ems selbst zu erleben.