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Das war 2018!

Zu den Traditionen am Jahresende und -anfang gehört für Landrat Matthias Groote & die Kreisverwaltung der Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate.

„Der Jahresrückblick ist der beste Beweis dafür, dass in unserem Landkreis viel vorangeht", so Groote. Im Rückblick berichtet die Kreisverwaltung über die aus ihrer Sicht wichtigen Ereignisse und Themen.


»Maschine bleibt Maschine - Mensch bleibt Mensch«

Blick auf 2019: Landrat Matthias Groote: Bezahlbares Wohnen und digitaler Wandel

Bezahlbares Wohnen und die Digitalisierung der Arbeitswelt und des Alltags stehen auch im neuen Jahr oben auf der Tagesordnung. Das sagt Landrat Matthias Groote, SPD, in seinem Rückblick 2018, den er mit einem Ausblick auf das neue Jahr verknüpft. Konkret kündigt er ein Bündnis für bezahlbares Wohnen im Landkreis Leer an. Er will am Wohnungsbau tätige Verbände, Unternehmen, Genossenschaften und Kommunen an einen Tisch bringen.

Einen Anstoß gab jüngst ein Kongress der ostfriesischen Seniorenbeiräte in Filsum, der sich mit bezahlbarem Wohnen vor allem für Alte und für Menschen mit kleiner Brieftasche auseinandersetzte. „Wohnen ist Daseinsvorsorge“ stimmt Groote dem niedersächsischen Bauminister Olaf Lies uneingeschränkt zu, der am Kongress teilnahm.

Ein zweites weites Feld ist der digitale Wandel. Der Landkreis arbeitet bereits seit einigen Jahren an einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur. Er investiert selbst Millionensummen, auch die Gemeinden greifen in die Tasche. Mit Erfolg zapft der Landkreis die Programme von Bund und Land für den Ausbau des Breitbandnetzes an - und setzt dabei auf hochleistungsfähige Glasfaser-Kabel, die schnelles Internet garantieren.

Leer ist eine regionale Software-Hochburg. So gehören dem Verein Software-Netzwerk mehr als ein Dutzend Unternehmen an, die teils Marktführer in Deutschland und sogar international sind. Das Netzwerk stand dem Landkreis auch bei der 1.Digitalen Woche im vergangenen Herbst zur Seite. „Es war ein Angebot für alle, vom interessierten Laien bis zu Fachleuten. Einige Tausend haben das Angebot genutzt“, freut sich Groote. Er kündigt die 2. Digitale Woche für den kommenden September an.

Es geht darum, den digitalen Wandel besser zu verstehen und zu nutzen, um von der Entwicklung zu profitieren. Wie kann die digitale Zukunft im Landkreis Leer aussehen? Was macht die Digitalisierung mit unserem Privatleben? Was ändert sich in der Arbeitswelt? Groote: „Auf diese Fragen müssen und werden wir Antworten finden.“ Entscheidend sei, dass der Mensch mitgenommen werde und nicht unter die Räder gerate.

„Roboter, Algorithmen und künstliche Intelligenz werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark verändern“, sagt Groote. Daran führe kein Weg vorbei. Deshalb dürften wir davor nicht die Augen schließen, sondern müssten uns darauf einstellen und vorbereiten. „Dazu leisten wir unseren Anteil“, erklärt der Landrat.

Der digitale Wandel verändert Arbeit und Alltag - mit Folgen. Darüber sprach der evangelische Theologe Professor Gerhard Wegner während der Digitalen Woche, die auch ethischen Folgen des Wandels beleuchtete. Groote: „Seine Losung `Maschine bleibt Maschine - Mensch bleibt Mensch` ist auch unser Maßstab.“ Den technischen Fortschritt als Chance nutzen, aber ihn dem Menschen untertan machen.

Klinikum fördert natürliche Geburten

Schwarze Zahlen, Investitionen und mehrere Auszeichnungen

Medizinisch auf hohem Niveau arbeiten und in der Bilanz schwarze Zahlen schreiben – ein Spagat, der im Nordwesten Deutschlands nur wenigen Krankenhäusern gelingt. In Ostfriesland ist das Klinikum des Landkreises Leer sogar das einzige, das wirtschaftlich erfolgreich ist. Und seit Jahren in neue Gebäude und moderne Geräte investiert, so dass in der Innenstadt von Leer praktisch ein fast komplett neues Krankenhaus entstand.

Nebenbei hat das Klinikum das Rheiderland-Krankenhaus in Weener und das Inselkrankenhaus Borkum vor dem Aus gerettet, bautechnisch und finanziell saniert und zukunftsfest gemacht.

Im Jahresrückblick 2018 des Landkreises verweist Landrat Matthias Groote auf das jüngste Investitionsbeispiel: Im Innenhof des Klinikums entsteht eine neue Intensivstation. Insgesamt werden in den Neubau rund 5,7 Millionen Euro investiert. Auch die Zentrale Patientenaufnahme wird umgebaut. Groote: „Während anderenorts die Verringerung eines Millionen-Defizits bejubelt wird, bauen wir neu mit Geld aus der eigenen Kasse“. Auch der Neubau der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie schreitet voran. Ostern 2019 ist Einzug.

Eine Folge der Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Leer und dem Universitätsklinikum Groningen: Anfang Mai 2018 wurde nach über 25 Jahren wieder ein mikrobiologisches Labor in Leer eingerichtet. Somit ist eine schnelle und gezielte Therapie bei schweren Infektionen möglich.

Das Klinikum ist attraktiv für Schwangere. Bereits im Hochsommer kam dort das 500. Kind in diesem Jahr zur Welt, so dass 2018 die 1000er-Grenze ungefähr erreicht wird. Die Klinik fördert die natürliche Geburt, senkt somit die Zahl der Kaiserschnitte, deren Anteil um ein Viertel verringert wurde. Das war dem ZDF im März einen Beitrag in „Heute“ wert.

Das Klinikum besitzt einen Ruf als guter Arbeitgeber. Die Magazine „Focus“ und „Focus Money“ haben es in einer Studie für das Jahr 2018 neben anderen Unternehmen in die Kategorie „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ eingestuft. Und Bürger des Landkreises haben das Klinikum in einer Umfrage der „Wirtschaftswoche“ als „wertvoller Arbeitgeber“ für das Gemeinwohl auf Platz eins gehoben.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Leer ist zum fünften Mal Träger des Qualitätssiegels für stationäre Versorgung. Sie wird von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) anerkannt als „Zertifiziertes Diabeteszentrum“.

»Es muss mit rechten Dingen zugehen«

Zentrale Vergabestelle des Landkreises achtet auf gesetzestreue Auftragsvergaben

Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Unternehmen ist kompliziert. Und allgemein ein sensibles Thema. „Vereinfacht gesagt: Es muss mit rechten Dingen zugehen“, schreibt Landrat Matthias Groote im Jahresbericht 2018 des Landkreises Leer. Dabei gibt es viele Vorschriften zu beachten. Beim Landkreis Leer ist dies vor allem Aufgabe der Zentralen Vergabestelle (ZVS).

Zwei Personen, eine davon ein Jurist, beackern das Feld des Beschaffungswesens beim Landkreis. Sie wickelten im abgelaufenen Jahr rund 200 Vergabeverfahren über Bau-, Liefer- und Dienstleistungsverträge ab - sei es Straßenbau, Schulsanierung oder Software.

Die Vergabe richtet sich nach allgemeinen Grundsätzen des Vergaberechts, die sich im Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz widerspiegeln. Es gelten der Wettbewerbsgrundsatz (es müssen mehrere Anbieter da sein) und das Transparenzgebot. Der Staat, hier der Landkreis, muss beachten, dass alle Anbieter gleich behandelt und keiner diskriminiert wird; er muss mittelständische Interessen fördern zum Beispiel durch Losaufteilung; er darf nur fachkundige, leistungsfähige, zuverlässige und gesetzestreue Unternehmen berücksichtigen; und schließlich erhält gemäß dem Wirtschaftlichkeitsgrundsatz die Firma mit dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag.

Ein Rückblick: 2014 mussten öffentliche Verwaltungen neues Recht für den öffentlichen Einkauf umsetzen. Verstöße gegen das Vergaberecht können Ansprüche auf Schadensersatz oder - in Zuwendungsfällen (Korruption) – dazu führen, dass Fördermittel zurückgefordert werden.

Aufgabe der ZVS ist, auf eine korrekte Vergabe zu achten. Dazu berät sie die eigene Verwaltung und die Gemeinden und lädt zu Fortbildungen ein. Steht eine Ausschreibung an, sollen sich die Ämter auf die Beschreibung und die Fachfragen der benötigten Leistung konzentrieren. Die ZVS kümmert sich um die Verträge.

Im Oktober 2018 hat sie die elektronische Vergabe eingeführt. Sie gilt für EU-weite Ausschreibungen und - mit Einführung der Unterschwellenvergabeordnung für kleine Aufträge - bald auch für nationale Vergaben. Neu ist, dass das gesamte Vergabeverfahren, das heißt von der Ausschreibungsveröffentlichung über die Kommunikation mit Unternehmen bis hin zur Angebotsabgabe, online über das Vergabeportal „vergabe.Niedersachsen“ abläuft.

Über die rechtlichen und technischen Neuerungen der eVergabe informierte der Landkreis im Juni rund 200 Firmen im Maritimen Kompetenzzentrum. Die ZVS zeigte, wie Firmen ihr Angebot künftig bei „vergabe.Niedersachsen“ hochladen können.

Fachkräfte ausbilden ohne Grenzen

Landkreis kooperiert mit niederländischen Berufs- und Hochschulen

Fachkräfte sind knapp - diesseits der Grenze noch mehr als in der niederländischen Provinz Groningen. Die Grenze auf dem Arbeitsmarkt verschwinden zu lassen ist deshalb eine prägende Aufgabe in der Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Leer und hiesigen Firmen auf der einen und niederländischen Ämtern, berufsbildenden Schulen und Hochschulen auf der anderen Seite.

Der normale grenzübergreifende Arbeitsmarkt kann die unterschiedliche Nachfrage nach Fachkräften nicht ausgleichen. Deshalb setzt das Amt für Digitalisierung und Wirtschaft des Landkreises Leer verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Berufs- und Hochschulen im Groningerland. „Die Kooperationen bergen viel Potenzial“, sind sich Landrat Matthias Groote und Amtsleiter Harald Krebs im Jahresrückblick 2018 einig.

Dazu zählen gut begleitete Fachpraktika mit Berufsschülern und Studenten - und ein gutes Beispiel liefern die Praktika in Informationstechnik (IT) und Mediengestaltung für Schüler der Noorderpoort Berufsschule in Winschoten. Niederländische Berufsschüler machen ihr langes Pflichtpraktikum in ostfriesischen IT-Betrieben.

Geplant ist ab Februar 2019 auch ein Einzelhandels-Praktikum für ostfriesische Auszubildende in Winschoten. Der Landkreis Leer beteiligt sich zusammen mit der Hanzehogeschool in Groningen und der Hochschule Emden/Leer an einem Austausch mit Studenten. Studienpraktikums-Plätze wurden bereits in Ostfriesland festgemacht.

Studenten aus Groningen forschen in ihren Fachpraktika für deutsche Unternehmen. Die Ergebnisse stehen den Firmen zur Verfügung, so dass diese einen betrieblichen Mehrwert haben.

Das Amt für Digitalisierung und Wirtschaft hat an einer Vielzahl grenzüberschreitender Veranstaltungen teilgenommen. Die Beratungsgespräche mit Firmen und Arbeitnehmern konzentrierten sich 2018 auf die Anerkennung von Diplomen, fachspezifische Qualifikationen und arbeitsrechtliche Fragen.

Evenburg lockt Besucher und Medien

Zeitreisen, Hochzeitskulisse, Drehort und Ausstellungen / 22.000 zahlende Gäste

Die Evenburg und ihr englischer Park entwickeln sich zu einem Besuchermagneten. Mehr als 22.000 zahlende Gäste waren es im abgelaufenen Jahr. Besucher des Kleinen Festes und Parkbesucher nicht eingerechnet.

Schlossführerinnen und Schlossführer waren mehr als 400-mal unterwegs - immer öfter auf Zeitreisen, in denen eine Schlosspersönlichkeit aus der Vergangenheit die Besucher mit in ihre Zeit nimmt. Landrat Matthias Groote im Jahresrückblick 2018: „Die Evenburg ist ein Juwel“.

Medien fühlen sich ebenfalls vom Schloss angezogen und machen es überregional bekannt. Der NDR porträtierte es in „Mein Wunschkonzert“, was zahlreiche Zuschauer zu einem Ausflug nach Loga animierte. RTL Nord zeigte einen Film über das Schloss und die Zeitreisen. VOX drehte zum dritten Mal mit „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ im Haus. Zum 70. Geburtstag von Otto Waalkes nutzte das ZDF die Evenburg und das Gut Stikelkamp als Kulisse für einen Film über den ostfriesischen Komiker. Das Ostfriesland-Magazin brachte zwei umfangreiche Berichte in einem Heft - mit Besucherresonanz aus ganz Ostfriesland.

Aus der Vielzahl von Veranstaltungen ragte neben dem „Kleinen Fest im großen Park“ das Frühlingsfest heraus, erstmals mit Kurzführungen und in Kombination mit „Musik im Park“. Beim Familienpicknick war das Ernten der Kartoffeln der Hit für Kinder und Erwachsene.

Immer mehr Paare entdecken das Schloss als feierlich-spektakuläre Hochzeitskulisse. Der Landkreis nutzt es für repräsentative Zwecke, so für die Einbürgerungsfeier. Auch die Verleihung von Verdienstkreuzen erhält dort einen würdigen Rahmen. Das Baumpatenprojekt hat Erfolg. Aktuell haben 44 Bäume einen Paten oder eine Patin.

Drei Sonderausstellungen standen auf dem Programm. Den Anfang machte Moo Fricke mit „Naturgrafie“. Die Ausstellung „Potatoes go wild“ war eines der ganz wenigen Satellitprojekte der Kulturhauptstadt Europa 2018 Leeuwarden. Dies ließ die niederländischen Gästezahlen deutlich wachsen. Aktuell sind Winterbilder aus Ostfriesland zu sehen, zusammengestellt vom Kunsthaus des Landkreises Leer.

Alle Veranstaltungen und weitere Infos unter www.wirmachenkultur.de

Frauen mit Kindern holen auf im Beruf

Landkreis berät Frauen / Service für Eltern: 675 Kinder bei Ferienbetreuung

Der Frauenanteil in der Arbeitswelt im Landkreis Leer liegt unter dem Landesdurchschnitt, aber der Abstand verringert sich. Das liegt an der Eigeninitiative der Frauen, die nach einer Pause wieder in den Beruf einsteigen oder überhaupt erstmals sozialversicherungspflichtig arbeiten möchten, und an den staatlichen Rahmenbedingungen.

Der Landkreis Leer arbeitet deshalb seit Jahren daran, die Voraussetzungen für Familien und Beruf zu verbessern. Nach Lage der Dinge sind davon vor allem Frauen angesprochen. Landrat Matthias Groote sagt in seinem Jahresbericht: „Beispielhaft steht dafür die Betreuung von Kindern in den Schulferien, die wir gemeinsam mit den Städten und Gemeinden kontinuierlich vorantreiben.“

Bereits seit 2010 können drei- bis zwölfjährige Kinder von erwerbstätigen Eltern den Ferienservice nutzen. Im Jahr 2018 machten davon 675 Kinder Gebrauch – mit steigender Tendenz. Sie werden von pädagogisch geschultem Fachpersonal altersgerecht betreut. Federführend ist die Stabsstelle Frauen- und Familienförderung beim Landrat. Deren Leiterin Jutta Fröse: „Für Berufstätige ein unverzichtbares Angebot, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“

Frauenerwerbstätigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt ein Schwerpunkt der Arbeit. Dazu gehört, Frauen zu beraten und für Bewerbungen und Beruf fit zu machen. Die Stabsstelle hat dafür ein enges Netzwerk mit Kooperationspartnern geknüpft. Jutta Fröse: „Einige Frauen lassen sich auch beraten, weil sie nicht länger geringfügig verdienen oder sich beruflich neu orientieren wollen“. Auch der Informationsbedarf zu Teilzeitarbeit und Selbstständigkeit hat zugenommen.

Die Stabsstelle beriet 2018 vermehrt Frauen mit Migrationshintergrund. Sie arbeitet eng mit der Integrationsbeauftragten der Kreisverwaltung und in Sprachkursen mit der Volkshochschule zusammen. 

Ein Beitrag zur Vereinbarung von Familie und Beruf ist auch die Auszeichnung für familienfreundliche Betriebe, die Landrat Groote erstmals im vorigen August vorgenommen hat. Jutta Fröse: „Familienfreundliche Unternehmenskultur ist der Schlüssel, dass Vereinbarkeit im Berufsalltag gelingt“.

Wieder Millionen für die Schulen

Neubau, Sanierung, Unterhalt / Wechsel in der Amtsleitung

Neubau, Sanierung und Unterhalt der Gebäude gehen Jahr für Jahr in die Millionen. Vor allem die Schulen im Landkreis Leer profitieren davon. Insgesamt waren es im abgelaufenen Jahr 18,5 Millionen Euro. Hinzu kommen 6,8 Millionen für Bewirtschaftung, Reinigung, Wasser, Strom, Gas und Mieten. Im Jahresrückblick verweist Landrat Matthias Groote auch auf die umfangreichen Arbeiten für ein Schulsanierungskonzept hin, das in den nächsten zehn Jahren als Richtschnur dient.

Die wichtigsten Sanierungen: Oberschule Uplengen, Sanierung der Verwaltung; Oberschule Uplengen, Außenstelle Alter Postweg, Sanierung des Aula-Daches; Erich-Kästner-Schule Rhauderfehn, Laufbahnsanierung, Deckensanierung im Erweiterungsbau; Integrierte Gesamtschule Moormerland, Deckensanierung mit Einbau Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung und W-Lan, neue Beleuchtung, Flachdachsanierung Sporthalle.

Oberschule Bunde, Sanierung Pausengang und Fassaden, Bindersanierung in der Sporthalle; Kreisrealschule Overledingerland, Sanierung Umkleideräume in der Sporthalle; Carl-Goerdeler-Schule Jemgum, Fassadensanierung im Werkraum- und Küchentrakt; Teletta-Groß-Gymnasium Leer, Einbau eines Personenaufzuges; Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer, Einbau und Sanierung eines Personenaufzuges, Sanierung der Heizung.

Osterstegschule Leer, Sanierung der Heizung; Berufsbildende Schulen I (BBS)Leer, Sanierung der Lehrer-WC; BBS I und II, Umbau Hausmeisterhaus zur Jugendberufsagentur; Pfadfinderheim im Evenburgpark Leer, Sanierung der Fenster, des Daches und der Elektrik.

In den Brandschutz investierte der Landkreis hier: Schulzentrum Collhusen, Carl-Goerdeler-Schule Jemgum, Schule Kloster Barthe Hesel, Kreisrealschule Overledingerland Rhauderfehn und Gutenbergschule Leer.

Mehrere Neubauten wurden beendet oder begonnen: Greta-Schoon-Schule Leer, neue Sporthalle, 2018 fertig, Gesamtkosten 2,1 Millionen Euro; Oberschule Bunde, neue Pausenhalle, 550.000 Euro; Oberschule Weener: Klassenanbau Gebäude I, 3,2 Millionen Euro; Integrierte Gesamtschule Moormerland, Erweiterungsbau für 3,6 Millionen.

Eine Führungspersonalie: Die bisherige Leiterin des Gebäudemanagements, Heike de Boer, macht sich selbstständig. Ihr Nachfolger zum Jahreswechsel ist Bauingenieur Jens Lüning, bisher Stadt Leer.

Mangel an Hebammen macht Sorgen

Landkreis Leer richtete Hebammenzentrale ein / Informationen und Beratung

Jede Frau hat ein Recht auf Hebammenhilfe - so steht es im Sozialgesetzbuch. Aber es gibt zu wenig Hebammen. Die Lage nimmt dramatische Züge an. Landrat Matthias Groote erklärt in seinem Jahresrückblick: „Wir tun, was wir können, um das Problem einzudämmen.“ Der Landkreis hat deshalb beim Gesundheitsamt eine Hebammenzentrale eingerichtet, die im Oktober ihre Arbeit aufgenommen hat.

Die dort angestellte Hebamme Elena Bercx leitet die Anlaufstelle. Sie vermittelt Schwangeren und Wöchnerinnen eine Hebamme zur ambulanten Betreuung und berät und unterstützt auch Hebammen, die freiberuflich arbeiten oder wieder in den Beruf einsteigen möchten.

Hebammen aus dem Landkreis können in der Zentrale freie Kapazitäten melden. Schwangere Frauen können sich darüber und über Leistungen und Kurse im Internet informieren unter www.hebammenzentraleleer.de.

Sprechzeiten der Hebammenzentrale sind montags und donnerstags von 14 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 10 bis 11 Uhr. Zudem ist die Hebammenzentrale per E-Mail über hebammenzentrale@lkleer.de oder Telefon 0174 4032342 erreichbar.

Die Lage der Versorgung mit Hebammen sieht so aus: Es gibt zu wenig ausgebildete Hebammen, erschwerend kommt hinzu, dass Hebammen wegen einer schwierigen Versicherungslage und hoher Arbeitsbelastung ihren Beruf an den Nagel hängen oder die Selbstständigkeit aufgeben.

Nur knapp 35 Prozent der Hebammen sind jünger als 50 Jahre. In den nächsten zehn Jahren werden deshalb viele von ihnen ihre Arbeit reduzieren oder in Rente gehen. „Der Mangel an Hebammen wird sich deshalb voraussichtlich noch verstärken“, sagt Heike de Vries, Leiterin des Gesundheitsamtes. Ihr Tipp: „Frauen sollten sich schon bei einem positiven Schwangerschaftstest um eine Hebamme bemühen.“

Hebammen begleiten Familien in der Schwangerschaft, während der Geburt, im Wochenbett und in der Stillzeit. Hebammenleistungen werden von den Krankenkassen bezahlt und sind somit für die Frauen kostenlos.

Viel Geld für Straßen, Brücken und Radwege

Gute Infrastruktur ist Daueraufgabe für den Landkreis

Kreisstraßen, Brücken oder Radwege in Ordnung halten oder neu bauen: Eine immerwährende Aufgabe des Straßen- und Tiefbauamtes des Landkreises Leer. Auch im verflossenen Jahr bewilligte der Kreistag wieder Millionensummen für die Verkehrs-Infrastruktur.

Wesentliche Posten: Ausbau der Hemme-Janssen-Straße in Moormerland, IV. Bauabschnitt, 850.000 Euro, 500 Meter, und V. Bauabschnitt 1,1 Millionen Euro, ebenfalls 500 Meter; Ausbau der Kreisstraße 30 zwischen Holthusen und Stapelmoor, I. und II. Bauabschnitt, 2,02 Millionen Euro, 1,65 Kilometer, III. Bauabschnitt 690.000 Euro, 550 Meter. Instand gesetzt wurden die Kreisstraße 23 in Ihrhove, 480.000 Euro, 1,5 Kilometer, und die Kreisstraße 35 in St.Georgiwold, 125.000 Euro, 780 Meter.

Neu gebaut wurden die Radwege entlang der Kreisstraße 17 in Nortmoor, 640.000 Euro, 2,2 Kilometer, und entlang der Kreisstraße 33 in Bunde, 140.000 Euro, 300 Meter. Instandsetzung war nötig für die Radwege an der Kreisstraße 24 in Großwolde und Flachsmeer, 90.000 Euro, 1,25  Kilometer, und an der Kreisstraße 47 in Holterfehn, 165.000 Euro, 360 Meter.

Die Oberflächenbehandlung auf Kreisstraßen im ganzen Kreisgebiet verschlang 125.000 Euro. Länge elf Kilometer, Fläche 64.000 Quadratmeter.

Die Sanierung der Brücke Kreisstraße 61 über die Jümme in Detern kostete 340.000 Euro, die Stützweite der Brücke beträgt 41 Meter. Im Auftrag der Moormerländer Deichacht sanierte der Landkreis den Deichverteidigungsweg westlich von Petkum auf einer Länge von 500 Meter. Kosten: 180.000 Euro.

Kurzmeldungen / Ehrenamt, Wunderline und ÖPNV

Berufliches Kompetenzzentrum

Die Berufsbildenden Schulen des Landkreises in Leer haben die Palette der Ausbildungsberufe um drei erweitert: Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik und Kaufmann im e-Commerce. Landrat Matthias Groote im Jahresrückblich 2018: „Unsere Berufsbildenden Schulen haben ihre Stellung als berufliches Kompetenzzentrum für die Region gestärkt“.

 

„Wir packen freiwillig an“ 

Ehrenamt braucht Unterstützung und verdient Respekt und Anerkennung. Ein Zeichen dafür setzt der Landkreis Leer mit seiner Stabsstelle Ehrenamt und Freiwilligenagentur, die seit gut zwei Jahren arbeitet. Sie berät Ehrenamtliche in allen Vereinsbelangen wie Finanzierung, Haftung, Steuerrecht, Datenschutz, Social Media, Vereinsrecht, Kommunikation oder Sponsoring. 1185 Ehrenamtliche nutzten im abgelaufenen Jahr dieses Angebot des Landkreises.

Landrat Matthias Groote vergab als Zeichen der Wertschätzung bisher 435 Ehrenamts-Karten, die der Kreistag im August 2017 einführte. Allein im Landkreis Leer bieten 92 Unternehmen und Verwaltungen den Kartenbesitzern Vergünstigungen an, niedersachsenweit sind es 1200.  Groote: „Unser Staat lebt davon, dass sich Menschen für das Gemeinwesen mit verantwortlich fühlen und sich uneigennützig einsetzen“.

Mehr übers Ehrenamt unter www.wirpackenfreiwilligan.de.

 

Jüdischer Alltag und Lichterfest

Im fünften Jahr ihres Bestehens hat sich die Ehemalige Jüdische Schule als Gedenk- und Begegnungsstätte etabliert. Landrat Matthias Groote in seinem Jahresrückblick: „Sie ist aus dem kulturellen Leben nicht mehr wegzudenken.“ Das bewies auch die Feier zum jungen Jubiläum im Oktober mit der Sonderausstellung „Nähmaschine, Kleiderbügel, Porzellan“. Objekte aus der Schenkung des Privatarchivs von Fritz Wessels und aus dem Nachlass von Resi Cohen-Samson stehen im Mittelpunkt der Ausstellung und erzählen die Biographien ihrer Besitzer.

Weiterer Höhepunkt war die Chanukka-Feier im Dezember. Baruch Chauskin, Kantor der jüdischen Gemeinde Osnabrück, zündete gemeinsam mit Albrecht Weinberg aus Rhauderfehn das 3. Licht des Chanukka-Leuchters im Beisein vieler Gäste an. Schülerinnen und Schüler der Friesenschule Leer gestalteten ein Programm zum jüdischen Lichterfest.

www.lkleer.de/ehemalige-jüdische-schule.

 

„Winterbilder aus Ostfriesland“

Das Kunsthaus des Landkreises Leer als Archiv für Kunst aus Ostfriesland“ sammelt, bewahrt und stellt Werke und Nachlässe von Künstlern aus Ostfriesland aus – und blickt auf ein gutes Jahr 2018 zurück. Zahlreiche Besucher zog es zur Frühjahrausstellung an den Turnerweg in Leer, wo das Kunsthaus den hier bekannten Maler, Zeichner und Kunsterzieher Siegfried Kunstreich (1908-1998) und Zeitgenossen ehrte - mit „Menschenbilder“.

Die Schau rückte Kunstreichs Porträtschaffen in den Blickpunkt und setzte es in Beziehung zu Kunstwerken anderer ostfriesischer Künstlerinnen und Künstler, die sich etwa zeitgleich mit der Darstellung des Menschen befassten.

Im Sommer stand die Ausstellung „Von der Küste. Maritime Arbeiten aus dem Kunsthaus Leer“ an - mit Malerei, Druckgraphik, Skulptur und Buchkunst, darunter viele Neuzugänge.  Das Finale bilden „Winterbilder aus Ostfriesland“, zu sehen bis zum 10. Januar im Schloss Evenburg.

www.lkleer.de/kunsthaus-leer.

 

 

„Wunderline“ rollt langsam an

In Bunde, Neermoor und Ihrhove sollen wieder Züge halten und an den Bahnhöfen Leer und Weener  die Fahrpläne der Deutschen Bahn mit den Fahrplänen der Busse enger vertaktet werden. „Davon versprechen wir uns einen Schub für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr“, sagt Landrat Matthias Groote in seinem Jahresrückblick. Grundsätzlich verlangen der Landkreis Leer und die beteiligten Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Absichtserklärung die Verbesserung der Anschlussmobilität an den Bahnhöfen.

Die Bahnlinie Groningen-Leer-Oldenburg-Bremen aufzuwerten, steht weiterhin auf der Agenda des deutsch-niederländischen Projekts „Wunderline“. Ziel: Die Fahrzeit von 2:43 auf zwei Stunden verringern, mehr Komfort, bessere Anschlüsse und immissionsfreie Züge. Der letzte von drei Schritten ist eine Verbindung ohne Umsteigen zwischen Groningen und Bremen. Aber vorrangig ist, dass die Deutsche Bahn die zerstörte Friesenbrücke bei Weener wieder aufbaut.

 

Mehr Busse zwischen Langholt und Leer

Die Buslinie 690 zwischen  Westrhauderfehn und Leer wird probeweise an Wochenenden verlängert und stündlich befahren. Dafür legte der Landkreis Leer ein Modellprojekt auf. Zunächst für zwei Jahre sind zusätzliche Fahrten von Langholt über Ostrhauderfehn, Rhauderfehn nach Leer und zurück jeweils freitags und sonnabends in den Abendstunden bis 23.40 Uhr vorgesehen. Ergänzend fahren sonnabendnachmittags stündlich zusätzlich Busse auf der Linie Westrhauderfehn – Collinghorst – Leer und zurück. Das Projekt startet im Februar 2019.

 

Rutschfrei durch den Winter

Bisher verläuft der Winter mild und der Streu- und Winterdienst des Straßen- und Tiefbauamtes des Landkreises Leer musste kaum ausrücken. Das sah im vorigen Winter 2017/18 anders aus. Amtsleiter Karl-Heinz Schüür nennt im Jahresrückblick 2018 diese Zahlen: 40 Streu- und Räumeinsätze; Salzverbrauch 1.000 Tonnen, Soleverbrauch 325 Tonnen. Im Winter davor war es etwas weniger: 36 Einsätze, 960 Tonnen Salz, 300 Tonnen Sole.

 

Glasfaser-Ausbau liegt über Plan

Die EWE Netz GmbH verlegt seit Monaten im Auftrag des Landkreises Glasfaserkabel in 134 Ausbaugebieten. 10.000 Haushalte, überwiegend in Randgebieten, erhalten Zugang zum schnellen Internet. Die EWE kommt mit den Arbeiten, die im Frühjahr begannen, gut voran. Im dritten Quartal 2019 soll das zurzeit größte Investitionsprogramm der EWE abgeschlossen sein. Es schlägt mit rund 40 Millionen Euro zu Buche.

In seinem Jahresrückblick nennt Landrat Matthias Groote den Stand der Dinge vom 1. Dezember 2018: Tiefbauarbeiter verlegten bisher 300 Kilometer Glasfaserkabel und liegen über dem Plan. Sie haben 60 Prozent der Tiefbauarbeiten erledigt und in 68 Gebieten (Verteilnetz) abgeschlossen. Der Tiefbau erfolgt parallel in 22 Gebieten. 2800 Haushalte wurden bisher angeschlossen. Die Schulen sind Anfang 2019 an der Reihe.

www.lkleer.de/breitbandversorgung.



In allen Gemeinden Strom für E-Autos

Der Landkreis Leer baut die Infrastruktur für Elektroautos aus. So hat er im vergangenen Herbst gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, dem Klinikum und der Sparkasse Leer-Wittmund 22 neue Ladesäulen im gesamten Kreisgebiet aufgestellt. Landrat Matthias Groote verspricht in seinem Jahresrückblick: „In der E-Mobilität geben wir weiter Strom“.

Die neuen Ladesäulen kosten zusammen 265.000 Euro. Die Summe wird fast zur Hälfte von der niedersächsischen Förderbank (NBank) mit EU-Geld bezahlt. Die übrigen Kosten tragen der Landkreis Leer sowie für ihre eigenen Ladesäulen das Klinikum und die Sparkasse Leer-Wittmund. Die Ladesäulen wurden im Rahmen eines Contracting-Modells aufgestellt und betrieben. Die Städte und Gemeinden, das Klinikum Leer und die Sparkasse Leer-Wittmund übernehmen die monatlichen Kosten. Die Contracting-Verträge wurden öffentlich ausgeschrieben, den Zuschlag hat die EWE Vertrieb GmbH erhalten.

 

ABC der Müllabfuhr in einer App

Wann kommt die Müllabfuhr? Wo stehen die nächsten Container für Altglas und Altkleider? Wann sind die Wertstoffhöfe geöffnet? Die „MyMüll-App“ des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Leer kennt die Antworten. Die App wurde vor einigen Monaten eingeführt, ist kostenlos und eignet sich für Smartphone, Tablet, iPhone, iPad und iPod touch. Einfach das Betriebssystem auswählen und herunterladen. Sie lässt sich kinderleicht bedienen: Nutzer geben in „Einstellungen“ den Wohnort und die Straße an, die App zeigt die Abholtermine an. Je nachdem wie man sie einstellt, erinnert sie daran, wann die Müllsäcke vor die Haustür müssen. Sie informiert auch über neue Termine nach Feiertagen und über das ganze ABC der Müllabfuhr. Unter http://mymuell.de/app funktioniert das ebenso wie über den QR-Code MyMüll-App.

www.all-leer.de.

Wieder in Lohn und Brot

Zentrum für Arbeit: Arbeitslosenzahl mit Abstand auf tiefstem Wert

Menschen, die lange arbeitslos sind, wieder in Lohn und Brot bringen. Das ist die Kernaufgabe des Zentrums für Arbeit (ZfA) des Landkreises Leer.

Die gute Bilanz des abgelaufenen Jahres: 1750 Menschen wurden in den Arbeitsmarkt integriert. 

Die Zahl der Arbeitslosen im Zuständigkeitsbereich des ZfA (SGB II) konnte im Dezember 2018 zum Vorjahresmonat Dezember 2017 um 12,4 Prozent verringert werden. Im vergangenen Dezember waren 2420 Leistungsempfänger arbeitslos. „Das ist mit Abstand der tiefste Wert für das ZfA“, freuen sich Landrat Matthias Groote und seine Mitarbeiter.

Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 2,7 Prozent. 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat Dezember 2017.  

Das Jahr 2019 wird im Zeichen der Sozialen Teilhabe (Teilhabe Chancengesetz) stehen. Die Lage am Arbeitsmarkt ist so gut wie schon lange nicht mehr. Allerdings profitieren nicht alle davon.

Insbesondere diejenigen, die schon lange vergeblich nach Arbeit suchen, haben ohne Unterstützung absehbar keine realistische Chance auf einen regulären Arbeitsplatz. Ihnen wird das Teilhabechancengesetz eine neue Perspektive eröffnen und den Weg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ebnen.

Hier möchte der Landkreis Leer wie in den vergangen Jahren beim Bundesprogramm Soziale Teilhabe und Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose Vorreiter sein und Langzeitleistungsbeziehern eine Perspektive einen nachhaltige Beschäftigung bieten.

Ein weiter Schwerpunkt in diesem Jahr wird die Eröffnung der Anlaufstelle Chance Jugend und Beruf Anfang Februar. Ziel der bestehenden Kooperation „Chance Jugend – Beruf“ ist es, für alle jungen Menschen und Personensorgeberechtigten im Landkreis Leer eine Anlaufstelle bzw. Unterstützungsangebote zu schaffen – und das „rechtskreisübergreifend“. Es soll ein möglichst niedrigschwelliger und einfacher Zugang zu den Hilfesystemen und Angeboten der verschiedenen Rechtskreise im Landkreis Leer ermöglicht werden.

Die Anlaufstelle soll individuelle Beratung, Betreuung und Unterstützung bieten, um persönliche Schwierigkeiten zu überwinden. Der junge Mensch soll dahin motiviert werden, Leistungen in Anspruch zu nehmen und die Bereitschaft für eine schulische und berufliche Qualifikation zu entwickeln.

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Fax: 0491 926-1388 (Zentrale)
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