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Datum: 11.05.2026

Grundstein für Meentelandhalle gelegt

Neue Dreifeldsporthalle in Weener entsteht als Gemeinschaftsprojekt von Landkreis Leer und Stadt Weener

Nach intensiver Planung nimmt eines der größten Bauprojekte in der Stadt Weener konkrete Formen an: Am 7. Mai legten Landrat Matthias Groote und Bürgermeister Heiko Abbas gemeinsam mit den Schulleitern Anja Meißner (Grundschule) und Dirk Kaiser (Oberschule) den Grundstein für die neue Dreifeldsporthalle.

Symbolisch wurde eine Zeitkapsel mit Tageszeitung, Bauplänen, einem USB-Stick und einem selbstgemalten Bild der Grundschülerinnen und Grundschüler im Fundament versenkt.

Auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück am Beningaweg sind die Erd- und Rohbauarbeiten fortgeschritten, die Bodenplatte ist gegossen, erste Außenwände stehen bereits.

Die neue Sporthalle entsteht als gemeinsames Projekt von Landkreis Leer und Stadt Weener. Der Neubau hat ein Gesamtvolumen von rund 14,5 Millionen Euro. Bauherr ist der Landkreis. Die Bauarbeiten hatten im Sommer 2025 mit Erd- und Tiefbau begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

„Für die Stadt Weener ist dieser Hallenbau ein echtes Leuchtturmprojekt“, sagte Bürgermeister Heiko Abbas bei der Grundsteinlegung.

Landrat Matthias Groote betonte den Mehrwert des Neubaus für Schule, Sport und Gesellschaft: „Die Meentelandhalle wird nicht nur den dringend benötigten Raum für den Schulsport der Grundschule und der Oberschule Weener schaffen. Sie ist zugleich offen für Vereine, den Schützenverein sowie für kulturelle und integrative Veranstaltungen.“

Durch flexible Abtrennungen können parallel drei Hallenfelder genutzt werden. Eine Tribüne bietet Platz für rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauer, ergänzend ist ein Mehrzweckraum für Angebote wie Yoga oder Gymnastik vorgesehen.

Anlass für den Neubau war die Zusammenlegung der Haupt- und Realschule am Standort der Oberschule im Schuljahr 2021/22. Die steigenden Schülerzahlen und der Wegfall der bisherigen Turnhalle machten drei Halleneinheiten erforderlich. Dabei leistet der Neubau einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Vorsorge: Eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe sorgen für eine weitgehend energieautarke Versorgung, Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und weiter genutzt. Darüber hinaus sind E-Ladesäulen, zusätzliche Fahrradstellplätze sowie eine insektenfreundliche Außenbeleuchtung geplant.

Auch für den Katastrophenschutz ist vorgesorgt: Eine Einspeisemöglichkeit für ein mobiles Notstromaggregat ermöglicht den Betrieb der Halle im Ernstfall, etwa als Notunterkunft für evakuierte Menschen.

Die Finanzierung teilen sich Landkreis und Stadt im Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel. Das Bauprojekt erhält bis zu drei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

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