AG Weser-Ems: Mit neuer Strategie die Wirtschaftskraft der Region stärken
»Zusammen.Wachsen-Transformationspfade für Weser-Ems« an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies übergeben
Mit einer neuen Strategie will die Arbeitsgemeinschaft der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems die Wirtschaftskraft der Region stärken und für Wachstum sorgen. Die Strategie unter dem Titel „Zusammen.Wachsen-Transformationspfade für Weser-Ems“ wurde am Freitag, 28. August 2026, bei einem gemeinsamen Termin im Schloss zu Jever der Öffentlichkeit vorgestellt und an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies übergeben.
Die neue Strategie fußt auf der bisherigen langfristig ausgerichteten Zusammenarbeit der zwölf beteiligten Landkreise und fünf kreisfreien Städte im Nordwesten und setzt einen klaren Rahmen für die regionale Entwicklung in den kommenden Jahren. Inhaltlich soll sie die Kräfte der Region angesichts großer Zukunftsaufgaben wie Energiewende, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel und demografischem Wandel bündeln.
„Unsere Stärke entsteht dort, wo regionale Zusammenarbeit und kommunale Handlungsfähigkeit ineinandergreifen“, betont Matthias Groote, Landrat des Landkreises Leer und Vorsitzender der AG Weser-Ems.
Die Strategie baut auf den gewachsenen Stärken der Region auf – von Energie und Wasser über maritime Wirtschaft bis zur Bioökonomie – und definiert drei zentrale Handlungsfelder: den Nordwesten als Wirtschaftsstandort attraktiv machen, das Wachstum fördern und von der Wertschöpfung profitieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der innovativen Verwaltung, die als Voraussetzung für schnelle Genehmigungen, leistungsfähige Infrastruktur und erfolgreiche Transformationsprozesse gilt.
Ministerpräsident Olaf Lies betonte, dass die Zusammenarbeit der 17 Kommunen schon seit Jahrzehnten vorbildlich sei und durch die neue Weser-Ems-Strategie noch einmal zusätzlich gestärkt werde: „Alle können davon profitieren, wenn die Kräfte gebündelt werden und die Zukunft der Region gemeinsam gestaltet wird. Die Landesregierung wird diesen Weg gerne unterstützen.“
Das Ziel der neuen Strategie ist, dass die Region ihre Stärken besser ausspielt, ihre Schwächen minimiert und die Voraussetzungen für eine florierende Wirtschaft schafft, damit neues Wachstum entstehen kann. Dazu gehören zum Beispiel eine gute Wirtschaftsförderung für die Unternehmen, eine wettbewerbsfähige Energieversorgung vor Ort, eine leistungsfähige Infrastruktur für Strom, Kommunikation und Verkehr, schnellere Genehmigungsverfahren, eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Krisen, die Nutzung neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz, Robotik und Biotechnologie. Mit der neuen Strategie positioniert sich Weser-Ems als starke, vernetzte und transformationsfähige Region im Nordwesten Deutschlands.